Fluch der Karibik

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Fluch der Karibik

Beitrag  Kahlan am Fr Mai 07, 2010 3:12 pm

Filmdaten
Deutscher Titel: Fluch der Karibik
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2003
Länge: 137 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Stab
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio, Stuart Beattie, Jay Wolpert
Produktion: Jerry Bruckheimer
Musik: Klaus Badelt
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: Stephen Rivkin, Arthur Schmidt, Craig Wood


Besetzung

* Johnny Depp: Captain Jack Sparrow
* Orlando Bloom: William „Will“ Turner
* Geoffrey Rush: Captain Hector Barbossa
* Keira Knightley: Elizabeth Swann
* Jack Davenport: Commodore James Norrington
* Jonathan Pryce: Gouverneur Weatherby Swann
* Kevin R. McNally: Joshamee Gibbs
* Lee Arenberg: Pintel
* Mackenzie Crook: Ragetti
* Damian O’Hare: Lt. Gillette
* Zoë Saldaña: Anamaria


Handlung

In der Vorgeschichte des Films ist der Pirat Jack Sparrow in der Karibik Kapitän des Piratenschiffs Black Pearl (engl. für „Schwarze Perle“). Als die Besatzung des Schiffs unter der Führung des Ersten Maats Barbossa meutert, wird Sparrow auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Die Piratenehre gebietet es, einem Ausgesetzten eine Pistole mit einem Schuss zu überlassen, damit er nicht verhungern muss, sondern sich gegebenenfalls selbst erschießen kann. Später stiehlt die Besatzung aus einer Höhle auf der Insel Isla de Muerta (wohl nach span. Isla de la Muerte, dt. „Insel des Todes“) einen Aztekenschatz, der aus den Raubzügen des spanischen Konquistadors Hernán Cortés stammt. Auf diesem Schatz lastet ein Fluch, der die gesamte Besatzung zu Untoten macht, die im Mondschein die Gestalt von Skeletten annehmen. Der Fluch kann nur gebrochen werden, indem das gesamte Aztekengold an den Fundort zurückgebracht wird; zusätzlich müssen alle, die etwas von dem Gold an sich genommen haben, einen Blutpreis zahlen.

Schließlich ist alles Gold bis auf ein einziges Medaillon zurückgebracht und der Blutpreis von allen Piraten der Black Pearl bezahlt, mit Ausnahme des Piraten Bill Turner, der eine der Goldmünzen aus Protest gegen die Meuterei seinem kleinen Sohn Will sandte und dafür im Meer versenkt wurde. Deshalb sucht die Besatzung, um den Blutpreis bezahlen zu können, nun stattdessen das Blut eines Nachfahren von Turner.

Als die Handlung des Films einsetzt, findet ein englisches Schiff mitten auf dem Meer den im Wasser treibenden Will Turner. Um seinen Hals trägt er das gesuchte Piratenmedaillon, von dessen Bedeutung er ebenso wenig weiß wie vom Vorleben seines Vaters. Als der Junge an Bord geholt wird, entdeckt jedoch Elizabeth Swann, die etwa gleichaltrige Tochter des englischen Gouverneurs der Insel Port Royal, das Medaillon. Da darauf ein Totenkopf abgebildet ist, fürchtet sie, der Junge sei ein Pirat, und man könne ihn am Medaillon als solchen erkennen. Sie nimmt deshalb das Goldstück heimlich an sich.

Acht Jahre später arbeitet Will Turner als Geselle eines Waffenschmieds im karibischen Hafen Port Royal, wo Elizabeth mit ihrem Vater lebt. Eines Tages kommt der Pirat Jack Sparrow unerkannt auf die Insel. Kaum ist er an Land gegangen, stürzt Elizabeth – durch ein enges Korsett belastet – ohnmächtig von einer Festungsmauer ins Meer. Sparrow kann Elizabeth retten, wird danach jedoch von Commodore Norrington als Pirat erkannt und verhaftet. Norrington macht abfällige Bemerkungen darüber, dass Sparrow nur einen Schuss und einen Kompass hätte, der nicht Richtung Norden zeige. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit nimmt Sparrow Elisabeth kurzzeitig als Geisel und entkommt schließlich mit einer waghalsigen Flucht den königlichen Truppen. Beim Versuch, sich zu verstecken, bricht er in die offenbar menschenleere Schmiede ein und befreit sich von den Ketten. Will kommt zurück und bemerkt, dass sich in seiner Abwesenheit etwas geändert hat. Sparrow bedroht ihn mit seinem Säbel, will aber davon absehen, gegen ihn zu kämpfen, da er schließlich auf der Flucht vor den königlichen Truppen ist. Will fordert Sparrow aber heraus, was Sparrow durch Taktieren zu einem kurzen Duell machen will, als er in der Nähe des Ausgangs steht. Will hindert ihn jedoch daran, indem er sein Säbel so schleudert, dass der Riegel der Tür blockiert wird. Als Sparrow zur Hintertür gehen will, stellt sich Will ihm in den Weg. Es gelingt ihm, Sparrow seinen Säbel aus der Hand zu schlagen, was dieser jedoch damit beantwortet, dass er jetzt seine Pistole zieht. Will beschuldigt ihn des Schwindels in einem fairen Kampf, woraufhin Sparrow nur sagt, dass er ein Pirat sei. Zur selben Zeit versuchen die königlichen Truppen, in die Schmiede zu gelangen, woraufhin Sparrow sagt, dass der Schuss, den er habe, nicht für Will bestimmt sei. Hier wird klar, dass Sparrow den einen Schuss, den Barbossa ihm gelassen hat, immer noch nicht abgefeuert hat. Daraufhin wird er vom besoffenen Schmiedemeister, der während der ganzen Szene geschlafen hatte, mit einer Flasche niedergeschlagen und von den eindringenden königlichen Truppen erneut verhaftet.

Bei ihrem Sturz trug Elizabeth das Medaillon bei sich, und als dies den Meeresgrund berührte, ging von ihm ein Signal aus, das den untoten Piraten der Black Pearl den Ort des Medaillons mitteilte. In der darauffolgenden Nacht überfällt die Besatzung der Black Pearl die Inselbewohner und entdeckt bei Elizabeth das goldene Medaillon. Elizabeth beruft sich auf das Recht des Parlais, bei dem Verhandlungen zwischen Angegriffenen und dem Piratenkapitän möglich sind. Sie wird zur Black Pearl gebracht. Sie gibt sich den Piraten gegenüber als Elizabeth Turner aus, weshalb die Piraten in ihr eine Nachfahrin des Piraten Bill "Stiefelriemen" Turner sehen und sie schließlich entführen. Zwei der Piraten dringen in das Fort ein, wo sie hoffen, die Waffenkammer zu finden, jedoch nur in das Gefängnis kommen. Dort treffen sie Sparrow, der bisher nur geglaubt hat, der Fluch sei eine Legende, allerdings erkennt, dass dem nicht so ist, als einer der Piraten seinen Arm durch die Gitterstäbe steckt und dieser im einfallenden Mondlicht zu einem Skelett wird.

Am nächsten Tag planen Norrington und seine Männer das weitere Vorgehen, was Will nicht schnell genug geht, weil er Elizabeth in Gefahr sieht. Er wird jedoch barsch abgewiesen, da er nur ein Schmied sei und diese Operation gut durchgeplant werden muss. Will bittet daraufhin Sparrow, ihm mit seinen Piratenkenntnissen bei der Suche nach Elizabeth zu helfen, da er sich in sie verliebt hat. Sparrow erkennt, dass der gesuchte Nachfahre des Piraten Turner vor ihm steht, und verspricht seine Hilfe, woraufhin Will Turner ihn aus dem Gefängnis befreit. Tatsächlich aber will Sparrow den jungen Turner dazu benutzen, die Black Pearl für sich wiederzugewinnen.

Die beiden starten ein Täuschungsmanöver, indem sie vorgeblich das Flaggschiff der Navy, die Dauntless, kapern, dort allerdings das Ruder blockieren, so dass das Schiff nur noch im Kreis fahren kann. Die Interceptor, das schnellste Schiff der Flotte, wird auf die Verfolgung geschickt und erreicht die Dauntless schnell. Alle Besatzungsmitglieder stürmen auf die Dauntless. Unterdessen schwingen sich Sparrow und Will auf die Interceptor, kappen die Leinen und segeln aus dem Hafen zur Verfolgung der Black Pearl. Auf dem Weg erfährt Will Turner einen Großteil der Vorgeschichte. Nach einem Umweg über die Pirateninsel Tortuga, auf der Sparrow eine neue Besatzung für die Interceptor verpflichtet, gelangen sie bei der Verfolgung der Black Pearl auf die Isla de Muerta. Dort wollen die untoten Piraten den fehlenden Blutpreis mit Elizabeths Blut bezahlen. Das misslingt jedoch, da Elizabeth nicht die gesuchte Nachfahrin des Piraten Turner ist. In der Aufregung um den Fehlschlag gelingt es Will, mit Elizabeth und der Besatzung der Interceptor zu fliehen. Sparrow hingegen wird von den Piraten gefangengenommen. Mit ihm an Bord nimmt die Besatzung der Black Pearl die Verfolgung der Interceptor auf.

Es kommt zu einer Seeschlacht, in deren Verlauf die Interceptor versenkt und ihre Besatzung sowie Will Turner und Elizabeth gefangengenommen werden. Um Elizabeth zu helfen, offenbart Will Turner den Piraten, dass er der gesuchte Nachfahre ist. Die Piraten nehmen ihn gefangen und setzen Elizabeth und Jack auf der selben einsamen Insel, auf der sie Jack schon einmal ausgesetzt hatten, aus. Barbossa kommentiert das mit den Worten, dass er zwar zugestimmt hat, Elizabeth und Sparrow freizulassen, aber nicht spezifiziert wurde, wo und wann. Auf der Insel offenbart Sparrow, dass die Insel früher als Lager von Rumschmugglern genutzt wurde und dass er nur insgesamt drei Tage dort war, bis die Schmuggler auftauchten und ihn mitnahmen. Nach einer durchzechten Nacht mit dem verbliebenen Rum macht Elizabeth die Dauntless, ein Schiff der englischen Marine unter Führung von Commodore Norrington, durch ein großes Feuer auf sie aufmerksam. Die beiden werden gerettet und überreden Norrington, die Verfolgung der Black Pearl aufzunehmen. Sie teilen ihm allerdings nicht mit, dass die Piraten Untote sind.

An der Isla de Muerta eingetroffen, überzeugt Sparrow den Commodore, dass er die Schatzhöhle allein aufsuchen und die Piraten dazu überreden werde, herauszukommen, um sie so in einen Hinterhalt zu locken. Bei den Piraten angekommen, verrät Sparrow ihnen jedoch den Hinterhalt und gewinnt Anführer Barbossa für den Plan, das Schiff der englischen Marine zu kapern und in eine von Kapitän Barbossa angeführte Flotte einzugliedern. Sparrow würde dann wieder selbst Kapitän der Black Pearl werden. Fast alle Piraten begeben sich daraufhin zum Schiff der Engländer und beginnen ein Gefecht mit den Marinesoldaten. Unterdessen befreit Sparrow in der Höhle Will Turner und beginnt ein Fechtduell mit dem zurückgebliebenen Barbossa. Heimlich hat Sparrow ein Medaillon an sich genommen und ist so auch untot geworden, was darin resultiert, dass er und Barbossa sich nicht töten können. Will kann schließlich den Fluch aufheben, und Sparrow erschießt den wieder sterblich gewordenen Barbossa. Barbossa stirbt, und die gegen die Engländer kämpfenden Piraten ergeben sich, da sie nun verwundbar sind, was sich darin äußert, dass sie im Vollmondlicht nicht mehr als Skelette erscheinen.

Zurück im Hafen von Port Royal soll Sparrow für seine Verbrechen gehängt werden, doch Will und Elizabeth ermöglichen ihm in letzter Sekunde die Flucht auf die Black Pearl. Während Will und Elizabeth einander ihre Liebe gestehen, segelt Sparrow als Kapitän der Black Pearl auf die offene See hinaus.


Entstehung

Das Drehbuch des Films wurde von Ted Elliott und Terry Rossio geschrieben. Bereits zu Beginn der 1990er-Jahre wurde es den Leitern der Walt Disney Company vorgelegt, allerdings lehnten diese eine Verwirklichung vorerst ab.

Die Produktion des Films kostete 140 Millionen Dollar, zusätzlich fielen Marketingkosten von 40 Millionen Dollar an. Die Dreharbeiten wurden teilweise dadurch erschwert, dass viele Crewmitglieder an Seekrankheit litten und an einem Drehort Feuer ausbrach, das einen Schaden von 350.000 Dollar verursachte.

Der Film enthält einige Hommagen an andere Filme: So ist die Szene, in der Jack Sparrow auf dem sinkenden Schiff in den Hafen Port Royals einläuft, eine Hommage an den Buster-Keaton-Film Der Navigator von 1924. Die Szene, in der Sparrow und Turner unter dem Ruderboot auf dem Meeresgrund langlaufen, bezieht sich auf den 1952 gedrehten Film Der rote Korsar mit Burt Lancaster. Das Motiv des erzwungenen gemeinsamen Abendessens mit Barbossa und das Kleid, das Elizabeth dazu tragen muss, stammen ursprünglich aus Jäger des verlorenen Schatzes.


Kritik

Fluch der Karibik wurde von der Kritik gut aufgenommen und als „Überraschungs- und Sommerblockbuster“ gefeiert. Besonders Johnny Depps Darbietung als Captain Jack Sparrow und die Mischung aus Komödie und Abenteuerfilm wurden gewürdigt. So lautete das Urteil von filmdienst.de: „Intelligenter Mantel- und Degen-Film, der durch seine humorvoll-fantastische Atmosphäre und Erzählhaltung ebenso besticht wie durch seinen Hauptdarsteller, der seine Figur mit augenzwinkernder Ironie anlegt. Vergnügliche Unterhaltung.“ Die Tatsache, dass der Film auf einer Disney-Attraktion basierte, sorgte für Verwirrung. So war dies für Mick LaSalle vom San Francisco Chronicle ein Anzeichen für die geringe Anzahl an guten Ideen in der Filmbranche. Er schrieb: „Ist das ein Zeichen für die Apokalypse? Nein, aber es deutet auf den Mangel an Inspiration und weist auf einen Film hin, der gänzlich aus Oberfläche gebildet und mit Luft gefüllt ist.“


Handlung

An der Handlung wurde einerseits bemängelt, dass sie unlogische Elemente enthalte, und andererseits, dass sie zu viele Wechsel habe, was den Film unnötig in die Länge ziehe. Nach der Meinung des Filmkritikers Roger Ebert seien die Kämpfe mit den Untoten der größte Fehler des Films. In seinen Augen seien die Gefechte zwischen den untoten Piraten und den Soldaten Port Royals sinnlos. Die Untoten müssten logischerweise von vornherein als Sieger feststehen, da sie nicht sterben könnten und insofern so lange kämpfen könnten, bis die lebenden Truppen besiegt wären. Unter anderem war dies einer der Gründe, weshalb Ebert die Handlung als „schwachsinnig“ bezeichnete. Ed Park fragte im Pittsburgh Tribune: „Wie viele Verzögerungen und Umleitungen kann man in einem Film unterbringen?“ Er kritisierte damit die Vielzahl der Kämpfe und inhaltlichen Wechsel. Für Ty Burr vom Boston Globe war der Film schick, wenngleich er einen zunehmend verwirrenden Plot habe.

Ebert störte auch die Länge des Films und trieb dies auf die Spitze, als er schrieb, der Film fühle sich an, als enthalte er bereits eine Fortsetzung. Der Filmkritiker James Berardinelli sah dies ähnlich. Der Film sei gut 30 Minuten zu lang. Die langwierigen Kämpfe mit den Untoten, die nicht getötet werden könnten, wiederholten sich. Er fasste zusammen, dass der Film als Ganzes gesehen jedoch soliden Spaß liefere.

Darsteller

Die Darsteller von Fluch der Karibik wurden von der Kritik insgesamt gelobt. Besonders die Darstellung Johnny Depps als exzentrischer Seeräuber Captain Jack Sparrow wurde gewürdigt. Mick LaSalle urteilte über die Besetzung, er sehe Depp und Rush gerne zu, und Orlando Bloom sei die Netter-Junge-von-nebenan-Rolle vertraut, in deren Grenzen er sich bewege. Keira Knightley mache ihre Sache gut, und es überrasche, dass sie erst 18 Jahre alt sei. Roger Ebert war von Knightleys Darstellung der Elizabeth Swann hingegen nicht so begeistert. In seinen Augen erzeuge sie nicht genug Feuer, welches erkläre, weshalb diese Säbelrassler ihr Leben für sie riskieren würden. Bloom sei für ihn allerdings eine gute Besetzung, und Ebert fügte hinzu, Bloom habe das klassische Profil eines Stummfilm-Stars. Bezüglich Depps Interpretation Jack Sparrows schloss er sich der überwiegenden Ansicht an. „Man kann sagen, dass seine Darstellung in jedem Atom original ist. Es hat noch nie einen Piraten oder ein menschliches Wesen gegeben wie dieses in diesem Film.“ Berardinelli geht gar so weit zu sagen, Fluch der Karibik gehöre Johnny Depp.


Klischees

Der Film liefere klassische Piratenfilmklischees, was jedoch von den meisten Kritikern nicht bemängelt wurde. Der Boston Globe war von den Duellen im Takelwerk, den Breitseiten zu See, Papageien, Planken und Grog begeistert und merkt anerkennend an, dass auch genretypische Ausrufe wie „Arrrr“ in dem Film vorkommen. Woran viele Piratenfilme der Vergangenheit gescheitert waren, machte sich Fluch der Karibik jedoch zunutze. So urteilten auch die Kinokritiker von Bayern 3, dass die Geschichte kaum ein bekanntes Motiv auslasse, aber fast immer einen neuen Kniff finde, dieses darzustellen. Diese Flexibilität gegenüber anderen Piratenfilmen zeige, dass sich der Film auf angenehme Weise selbst nicht ernst nehme. Auch äußerten sich die Bayern-3-Kritiker zu typischen Hollywood-Klischees: „[D]er Grundton von ‚Fluch der Karibik‘ ähnelt manchmal klassischem Hollywood, dann wieder in all seiner offenkundigen Selbstironie postmodernem Zitatenspiel.“ Gleiches urteilte auch der United States Congress of Catholic Bishops. Es handele sich um eine „selbstparodierende Geschichte“.


Auszeichnungen

Fluch der Karibik war bei der Oscarverleihung 2004 für fünf Trophäen nominiert, unter anderem Johnny Depp als bester Hauptdarsteller, ging aber in allen Kategorien leer aus. .

Bei den Golden Globes erhielt Fluch der Karibik eine Nominierung. Auch hier für Johnny Depp, allerdings musste er sich in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder einem Musical Bill Murray geschlagen geben.

Der Film wurde in elf Kategorien (Hauptdarsteller, Nebendarsteller, Nebendarstellerin, Regie, Fantasyfilm, beste DVD-Special-Edition-Veröffentlichung, Make-up, Spezialeffekte, Musik, Kostüme und Keira Knightley für den "Cinescape Genre Face of the Future Award") für den Saturn Award nominiert, wobei einzig Penny Rose für die besten Kostüme ausgezeichnet wurde.

Den britischen Filmpreis BAFTA Awards nahmen Ve Neill und Martin Samuel für das beste Make-up entgegen. In den Kategorien Hauptdarsteller, Kostüme, Spezialeffekte und Ton erhielt Fluch der Karibik Nominierungen, die keine Auszeichnungen nach sich zogen.

Außerdem gewannen Keira Knightley und Orlando Bloom in der Kategorien Best Liplock und Best Chemistry beim Teen Choice Award.

Johnny Depp erhielt insgesamt 16 Nominierungen für verschiedene Filmpreise, darunter neben zahlreichen als bester Hauptdarsteller auch für den MTV Movie Award zusammen mit Orlando Bloom in der Kategorie Beste Action-/Kampfsequenz. In sieben Kategorien konnte er eine Auszeichnung entgegennehmen. Dazu zählt unter anderem die Auszeichnung der Schauspielergilde, der Screen Actors Guild Award.

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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Kahlan am Fr Mai 07, 2010 3:19 pm

Filmdaten
Deutscher Titel: Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2006
Länge: 150 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Stab
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio
Produktion: Jerry Bruckheimer
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: Craig Wood, Stephen E. Rivkin

Besetzung

* Johnny Depp: Captain Jack Sparrow
* Orlando Bloom: William „Will“ Turner
* Keira Knightley: Elizabeth Swann
* Jack Davenport: James Norrington
* Tom Hollander: Lord Cutler Beckett
* Bill Nighy: Captain Davy Jones
* Jonathan Pryce: Gouverneur Weatherby Swann
* Naomie Harris: Tia Dalma
* Kevin R. McNally: Joshamee Gibbs
* Stellan Skarsgård: William „Stiefelriemen Bill“ Turner
* Lee Arenberg: Pintel
* Mackenzie Crook: Ragetti
* Geoffrey Rush: Captain Hector Barbossa


Handlung

Die Filmhandlung beginnt während der Hochzeitsfeier von Elizabeth Swann und Will Turner in Port Royal. Noch bevor sich beide das Ja-Wort geben können, werden Elizabeth und Will von Lord Cutler Beckett, einem hochrangigen Repräsentanten der Britischen East-India Trading Company, verhaftet. Beide verhalfen im ersten Teil dem Piraten Captain Jack Sparrow zur Flucht, weshalb sie jetzt gehängt werden sollen. Elizabeths Vater, Gouverneur Weatherby Swann, ist machtlos. Beckett verspricht, Elizabeth und Will nicht zu bestrafen, wenn Will ihm Jacks Kompass beschafft. Dieser zeigt stets in Richtung des vom Kompassträger meistgewünschten Objektes.

Jack macht sich unterdessen auf die Suche nach dem Schlüssel zu der Truhe, in der sich Davy Jones' Herz befindet. Jack hatte Davy Jones Jahre zuvor versprochen, ein Jahrhundert lang Mitglied von Jones' Crew zu werden, wenn dieser für ihn die zuvor gesunkene Black Pearl vom Meeresgrund bergen würde. Nun ist Jones auf der Suche nach Sparrow, da dieser seine Schuld einlösen muss. Als Jack von Wills Vater, der inzwischen als Untoter der Crew von Jones angehört, erfährt, dass Davy Jones hinter ihm her ist, befiehlt er, Land anzusteuern.

Will findet Jack auf einer Insel, die von einem Kannibalenstamm bewohnt wird. Die Kannibalen haben Jack zu ihrem Gott ernannt, wollen ihn jedoch im Laufe eines Rituals töten. Die Piraten Pintel und Ragetti kommen ebenfalls auf die Insel, nachdem sie dem Gefängnis in Port Royal entkommen sind. Will, Jack und ihren Begleitern gelingt schließlich die Flucht zur Black Pearl.

Jones kann nur getötet werden, indem sein Herz zerstört wird. Will und Jack erfahren von der geheimnisvollen Tia Dalma, dass Davy Jones' Herz allerdings in einer Truhe auf einer einsamen Insel versteckt ist. Die beiden finden die Flying Dutchman. Davy Jones gibt Jack drei Tage Zeit, ihm 100 Seelen anstatt seiner eigenen zu besorgen. Will bleibt als Anzahlung ebenfalls in Jones' Crew.

Will trifft auf Jones' Schiff seinen Vater: "Stiefelriemen-Bill" Turner. Dieser hilft ihm, den Schlüssel zu der Truhe, die Jones' Herz beinhaltet, zu finden. Schließlich ermöglicht er auch die Flucht seines Sohnes von der "Flying Dutchman". Er gibt ihm außerdem ein Messer mit. Will verspricht, dass er seinen Vater befreien wird, indem er das Messer durch Jones' Herz sticht.

In Tortuga trifft Jack auf James Norrington, der seine Anstellung bei der Royal Navy wegen einer missglückten Jagd auf Jack verloren hat. Norrington wird in die Crew der Black Pearl aufgenommen. Außerdem wird in Tortuga Elizabeth, der die Flucht aus Port Royal gelang, an Bord genommen. Jack nutzt sie, um den Standort der Todestruhe zu finden.

Gemeinsam fahren sie zur Insel Isla Cruces, auf der sich Davy Jones’ Herz befindet. Auch Will ist unterwegs zu dieser Insel, verfolgt von Davy Jones und der Crew der Flying Dutchman.

Während Jack Davy Jones’ Herz benutzen möchte, um sich selbst von seinem Fluch freizukaufen, hat Will vor, damit seinen Vater zu befreien. Norrington will hingegen Jones' Herz stehlen und es Lord Beckett übergeben, um damit seine eigene Rehabilitation zu erreichen. Auf der Insel treffen sie Will wieder. Zwischen Jack, Will und Norrington entbrennt ein Kampf um den Schlüssel der Truhe. Pintel und Ragetti versuchen inzwischen, die Truhe zu stehlen, und werden dabei von Elizabeth verfolgt. Schließlich betritt Jones' Crew die Insel, um ebenfalls der Truhe und des Schlüssels habhaft zu werden. Norrington kann letztlich mit Jones' Herz flüchten und es später Lord Beckett übergeben, während Jack, Elizabeth, Will und der Crew die Flucht zur Black Pearl gelingt.

Um Jack zu töten, ruft Jones einen Riesenkraken, der die Black Pearl ins Meer ziehen soll. Da der Kampf gegen den Kraken aussichtslos scheint, beschließt die Besatzung, im Beiboot zu flüchten. Um eine Chance zur Flucht zu haben, küsst Elizabeth Jack und kettet ihn dabei fest, mit den Worten, dass der Kraken nur hinter ihm her sei. Während Jack mit der Black Pearl vom Riesenkraken ins Reich von Davy Jones hinabgezogen wird, um dort bestraft zu werden, gelingt der Crew die Flucht.

Die Besatzung kehrt zu Tia Dalmas Hütte zurück, wo sie von ihr erfahren, dass sie Jack wieder befreien können, indem sie in das Reich von Davy Jones segeln und Jack zurückholen. Dafür stellt sie ihnen den Piraten Barbossa zur Seite, der im ersten Teil von Jack erschossen wurde.


Entstehungsgeschichte

Das Filmbudget umfasste über 225 Millionen US-Dollar. Die Dreharbeiten auf den Bahamas, St. Vincent, Dominica, in Los Angeles, Santa Clarita und den Walt-Disney-Studios in Burbank, Kalifornien, begannen im März 2005 und dauerten bis zum 10. September 2005. Die Spezialeffekte wurden unter anderem von Industrial Light & Magic (ILM) realisiert. Dabei wurde zum Beispiel die Filmfigur Davy Jones vollständig im Computer generiert, nur seine Stimme, Augen und seine Bewegungen stammen von Bill Nighy. Fluch der Karibik 2 (US-amerikanischer Titel: Pirates of the Caribbean 2 – Dead Man's Chest) und Teil 3 der Filmtrilogie wurden als ein Filmprojekt gedreht, um Kosten zu sparen. Kinostart von Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (US-amerikanischer Titel: Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest ) war in Deutschland am 27. Juni 2006.


Kritiken

film-dienst schrieb in der Ausgabe 15/2006: „Wäre dies ein ernsthafter Vorwurf, müsste man Verbinski vorhalten, dass er seine Hauptfiguren zu sehr liebt. Das eigentliche Problem ist jedoch die barocke Überladenheit des Films. Als traute Verbinski einem Storyelement nicht, kreiert er in jeder Situation deren drei. Am besten ist der fantasiereiche, angenehm unprätentiöse, aber wenig überraschende Abenteuerfilm daher in seinen oft atemberaubenden Action- und Slapstickszenen, die obschon mit Computerhilfe entstanden, weitaus realistischer und beeindruckender wirken als in vielen anderen Filmen – und immer dann, wenn der Film sich selbst ironisch reflektiert.“

Bill Zwecker schrieb in der Chicago Sun-Times vom 6. Juli 2006: „Dieser zweite Film besteht eigentlich nur aus Nervenkitzel, Spezialeffekten und pausenlos Action – aber praktisch ohne zusammenhängende oder beherrschende Handlung.“ (This second film is pretty much all thrills, special effects and nonstop action -- but with virtually no cohesive or compelling story line.)

Das deutsche Kino- und DVD-Magazin WIDESCREEN schrieb in Ausgabe 09/06: „Jack Sparrows neues Abenteuer ist ein überfrachtetes Actionfeuerwerk. Eine atemlose Hatz durch Spezial- und digitale Effekte. Eine Ansammlung berstender Planken, rasselnder Säbeln und schwingender Taue, die nie zur Ruhe kommen. Eine Aneinanderreihung von Höhepunkten an Höhepunkte! Und das macht verdammt noch eins einen Höllenspaß! Wen interessiert es, dass die Handlung etwas sprunghaft wirkt, wenn nur das Spektakel gleichmäßig hochgehalten wird? Dieser Teil 2 hat alles, was ein Bombastabenteuer auf der großen Leinwand haben muss. Und mehr: Denn Jack Sparrow und seine Sprüche sind einmal mehr das, was die Spreu vom Weizen trennt. Der Sommerblockbuster hat seine Aufgabe erfüllt.“

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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Kahlan am Fr Mai 07, 2010 3:31 pm

Filmdaten
Deutscher Titel: Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: At World’s End
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: 162 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Stab
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio
Produktion: Jerry Bruckheimer
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: Stephen E. Rivkin, Craig Wood

Besetzung

* Johnny Depp: Captain Jack Sparrow
* Orlando Bloom: Captain William "Will" Turner
* Tom Hollander: Lord Cutler Beckett
* Geoffrey Rush: Captain Hector Barbossa
* Bill Nighy: Captain Davy Jones
* Keira Knightley: Captain Elizabeth Turner, geb. Swann
* Jack Davenport: Admiral James Norrington
* Chow Yun-Fat: Captain Sao Feng
* Stellan Skarsgård: William „Stiefelriemen Bill“ Turner
* Lee Arenberg: Pintel
* Mackenzie Crook: Ragetti
* Naomie Harris: Tia Dalma/Calypso
* Kevin R. McNally: Joshamee Gibbs
* David Schofield: Mr. Mercer
* Jonathan Pryce: Gouverneur Weatherby Swann
* Keith Richards: Teague Sparrow


Handlung

Will Turner, Elizabeth Swann und Hector Barbossa wollen den Piraten Captain Jack Sparrow befreien, der im vorigen Film von einem Riesenkraken in die Unterwelt gezogen worden war. Um ihn zu finden, benötigen sie spezielles Kartenmaterial, das sie ins Reich der Toten führen soll. Sie erhoffen sich, dieses in Singapur von dem Piraten Sao Feng zu erhalten, ferner erbitten sie von ihm ein Schiff sowie eine Crew, um die Reise antreten zu können. Sao Feng jedoch gibt sich zunächst stur. Will, der insgeheim das Ziel verfolgt, seinen Vater mit Hilfe der Black Pearl zu befreien, gelingt es jedoch, die benötigten Dinge auszuhandeln.

Mit Hilfe der Karte finden sie Jack in der Unterwelt wieder und entfliehen mit ihm zurück in die Welt der Lebenden. Kurz darauf tauchen jedoch Sao Feng sowie Lord Cutler Beckett, der Anführer der East India Trading Company, auf. Will, Sao Feng und Beckett wollen jeweils den Besitz der Black Pearl erlangen, was jedoch keinem von ihnen gelingt. Jack und die Crew der Black Pearl können ebenso wie Sao Feng fliehen. Dieser nimmt allerdings Elizabeth mit, in der er die in Menschengestalt gebundene Göttin Calypso vermutet. Sie segeln jeweils in Richtung der Schiffbruchinsel, wo ein Treffen verschiedener Piratenoberhäupter, der Piratenfürsten, stattfinden soll.

In der Nacht wird Sao Feng allerdings bei einem Angriff der Flying Dutchman, Davy Jones' Schiff, getötet. Vor seinem Tode ernennt er Elizabeth zum Kapitän und seiner Nachfolgerin als Piratenfürst. Kurz darauf wird die Crew auf der Flying Dutchman festgesetzt, wo Elizabeth auf James Norrington trifft, den sie aus vergangenen Tagen kennt. Norrington befreit Elizabeth und ihre Crew und verhilft ihr zur Flucht auf das im Schlepptau befindliche Schiff. Dabei wird er von Stiefelriemen-Bill, Wills Vater, getötet, dessen Persönlichkeit allmählich schwindet.

Auf der Black Pearl erfahren unterdessen Jack und Barbossa von Tia Dalma, dass es eigentlich die Aufgabe von Davy Jones und der Flying Dutchman ist, die Seelen derer, die auf See sterben, ins Jenseits überzusetzen. Da Davy Jones diese Aufgabe jedoch vernachlässigt, werden er und seine Crew bestraft, indem sie die Gestalt von Meerestieren mit menschlichen Eigenschaften annehmen und ihre Erinnerungen verlieren. Kurz darauf wird Tia Dalma als Calypso enttarnt.

Auf der Schiffbruchinsel versammeln sich die Piratenfürsten, die aus aller Welt kommen und zu denen Barbossa, Jack Sparrow und nun auch Elizabeth Swann gehören. Es wird diskutiert, ob die Göttin Calypso aus ihrem menschlichen Körper befreit werden soll, um den Piraten gegen Davy Jones und Lord Beckett zu helfen. Sparrow bezweifelt, dass die Göttin gut auf die Piratenfürsten zu sprechen sein würde, da es dieser Rat war, der die Göttin in einen menschlichen Körper verbannte, um die Meere für sich zu haben und nicht mehr unter der Aufsicht Calypsos stehen zu müssen. Nach einigen Diskussionen entscheidet Elizabeth, die mit Jacks Hilfe zur Königin der Piraten gewählt wurde, dass die Piraten gegen Jones und Beckett in den Krieg ziehen.

Die Company hat inzwischen mit Will Turners bzw. mit Jacks indirekter Hilfe die Schiffbruchinsel gefunden und rückt mit einer großen Flotte unter der Führung von Lord Becketts Flaggschiff Endeavour an. Bevor es zum Kampf kommt, treffen sich Beckett, Will und Davy Jones mit Jack, Elizabeth und Barbossa auf einer Sandbank, um zu verhandeln. Jack Sparrow wird gegen Will Turner ausgetauscht, nachdem Beckett offenbart hat, dass Jack eigentlich dafür verantwortlich ist, dass die East India Trading Company die Schiffbruchinsel entdecken konnte. Barbossa nimmt Jack aber noch seine Realismünze ab, die für die Befreiung Calypsos erforderlich ist.

Barbossa befreit an Bord der Black Pearl Calypso aus der Gestalt der Tia Dalma mit einem magischen Ritual, wofür von jedem Piratenfürsten ein bestimmter Gegenstand benötigt wird. Noch bevor sie sich verwandeln kann, verrät Will Turner ihr allerdings noch, dass Davy Jones es war, der ihre Gefangenschaft erst möglich gemacht hat. Da Calypso und Davy Jones einander liebten, wird ihr der Verrat klar, und vor Wut erzeugt sie einen riesigen Strudel, in dem sich schließlich die Besatzungen der Flying Dutchman und der Black Pearl einen Kampf liefern.

Im Laufe der Schlacht erbeutet Jack die Truhe mit dem Herz von Davy Jones sowie deren Schlüssel. Will und Elizabeth werden während der Schlacht von Kapitän Barbossa getraut. Schließlich versetzt Davy Jones mit einem Schwert Will Turner einen Stoß in die Brust. Um Will noch zu retten, führt Jack mit dessen Hand den Stich in Davy Jones' Herz aus. Dadurch wird Davy Jones getötet und Will zum neuen Kapitän der Flying Dutchman. Nachdem der tote Davy Jones über Bord gestürzt ist, verschwindet der Strudel. Da die Flying Dutchman nun einen neuen Kapitän hat, erhält die Mannschaft ihr menschliches Aussehen zurück.

Unterdessen nimmt die Endeavour Fahrt auf, um die Black Pearl anzugreifen. Die Endeavour wird allerdings von der Black Pearl sowie der wieder an die Oberfläche zurückgekehrten Flying Dutchman versenkt, wobei Beckett ums Leben kommt. Daraufhin tritt die Flotte der East India Trading Company den Rückzug an.

Will bietet seinem Vater die Freiheit an, dieser entscheidet sich jedoch, weiter an Bord der Flying Dutchman bei seinem Sohn zu bleiben. Will darf nun als Kapitän der Flying Dutchman nur noch alle zehn Jahre einen Tag an Land verbringen. Diesen verbringt er zusammen mit Elizabeth. Bevor er aufbricht, gibt er Elizabeth sein Herz.

Barbossa und die Crew der Black Pearl segeln ohne Jack von einem Hafen fort. Barbossa will mit einer Karte den legendären Jungbrunnen finden. Diese Karte allerdings hat Jack entwendet, der sich nun seinerseits auf die Suche nach dem Jungbrunnen macht.

Nach dem Abspann wird folgende Szene gezeigt: Zehn Jahre später stehen Elizabeth und ihr Sohn an einer Klippe und warten auf Will, der sich mit der Flying Dutchman der Küste nähert.


Hintergrund

* Teil 2 und 3 der Saga wurden mit einem Budget von ca. 220 Millionen US-Dollar seit März 2005 zusammen gedreht, um Kosten zu sparen. Die Dreharbeiten von Teil 3 wurden aufgrund des Filmstarts des zweiten Teils für einige Zeit unterbrochen und erst im August 2006 fortgesetzt. Drehorte waren die Bahamas, Dominica, Los Angeles, Santa Clarita und die Walt Disney Studios, Burbank in Kalifornien.
* Aufgrund der Tatsache, dass einige Szenen für Teil 3 neu gedreht werden mussten, gehen Experten davon aus, dass das Budget von Teil 3 bis zu 350 Millionen US-Dollar beträgt.
* Laut Produzent Jerry Bruckheimer sorgte das eigenwillige Wetter auf den Bahamas für viele technische Probleme und zog so eine starke Verlängerung der Dreharbeiten nach sich.
* Der dritte Teil der Saga erschien in Deutschland erstmals nicht mit dem bisherigen Serientitel „Fluch der Karibik“, sondern wurde stattdessen unter dem englischen Titel „Pirates of the Caribbean“ veröffentlicht.
* Die visuellen Effekte werden unter anderem von Industrial Light & Magic (ILM) realisiert. Unter anderem wurde ein riesiger Strudel mit Hilfe von Computertechnik generiert.
* The-Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards spielt Captain Teague, der Hüter des Kodex und Jack Sparrows Vater ist. Dies ist eine Hommage an Johnny Depps Aussage nach dem ersten Teil, dass er seine Interpretation der Rolle des Jack Sparrow unter anderem an Richards orientiert hätte.


Rezeption
Auszeichnungen

Bei den Teen Choice Awards wurde Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt am 26. August 2007 als „Bester Film – Action-Abenteuer“ ausgezeichnet. Johnny Depp gewann den Preis zudem in der Kategorie „Bester Schauspieler – Action-Abenteuer“, ebenso Keira Knightley als „Beste Schauspielerin – Action-Abenteuer“. Der Preis für den „Besten Bösewicht“ ging an Bill Nighy. Bei den Satellite Awards 2007 wurden die Tonmeister des Films für einen Preis nominiert.

Außerdem wurde der Film in den Kategorien Beste visuelle Effekte und Bestes Make-up für die Oscarverleihung 2008 nominiert.


Finanzieller Erfolg

Der Film spielte an seinem Starttag, dem 24. Mai 2007, weltweit 58 Mio. US-Dollar ein. Am ersten Wochenende (26.–27. Mai 2007) wurden innerhalb der Vereinigten Staaten Einnahmen in Höhe von 115 Mio. Euro verbucht. Weltweit spielte der Film 332 Mio. US-Dollar am Startwochenende ein. Diese Bilanz macht Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt zum zweiterfolgreichsten Film am Starttag sowie Startwochenende, allein Spider-Man 3 erreichte wenige Wochen vorher mit 59 bzw. 382 Mio. US-Dollar in beiden Kategorien ein höheres Ergebnis. Bis zum 14. August 2007 spielte der Film insgesamt 954 Mio. US-Dollar ein und zum 29. September 2007 sind bereits $ 960,616,964 in die Kassen gespült worden. Ein weiterer Rekord wurde aufgestellt, als 20 Tage nach Kinostart außerhalb der Vereinigten Staaten 500 Millionen US-Dollar eingespielt worden waren, was bisher noch keinem Film vorher gelungen war.

Der Film ist mit 961 Mio.$ der siebterfolgreichste Film aller Zeiten (1. Avatar – Aufbruch nach Pandora (~2.6 Mrd.$), 2. Titanic (~1,8 Mrd.$), 3. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (~1,1 Mrd.$), 4. Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (~1,065 Mrd.$), 5. The Dark Knight (~988 Mio.$), 6. Harry Potter und der Stein der Weisen (~976,5 Mio.$), 7. Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (~961,0 Mio.$)).


Kritiken

„Das große Finale von Disneys Piraten-Saga „Fluch der Karibik“ hält seine Fans ein ums andere Mal viel zu lange hin und hinterlässt am Ende nur noch einen bitteren Nachgeschmack.“

– Michael Stepper, Focus Online

„Der dritte Teil läuft ziemlich aus dem Ruder, spinnt noch mehr Seemannsgarn und verheddert sich darin, statt es aufzuspulen.“

– Peter Zander, Welt Online

„Überlang, unnötig verästelt, beinahe selbst schon untot: Was 2003 mit einer witzigen Piratenkomödie begann, ist in doppelter Verlängerung zu einer sterilen Eigenkopie geworden. Schade um den guten Jack Sparrow.“

– Cinema Online

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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Kahlan am Fr Mai 07, 2010 3:33 pm




Auf der Fachmesse "D23 EXPO DISNEY" wurde nun der 4te Teil der Piratensaga offiziell bestätigt. Kinostart soll der Sommer 2011 sein und Johnny Depp hat bereits für die Rolle des Captain Jack Sparrow unterschrieben.
Auch Goeffrey Rush freut sich darauf wieder in die Rolle des Hector Barbossa uz schlüpfen.
Nur Keira Knightley und Orlando Bloom haben die Rollen abgelehnt. Sie möchten sich lieber um andere Rollen kümmern und mal etwas anderes spielen.

Gore Verbinsky hat jedoch keine Lust mehr auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen und Rob Marshall (die Geisha, Chicago) ist im Gespräch diesen Posten zu übernehmen.

Zur Handlung:
Darüber wird noch viel spekuliert.
Vor kurzem gab es das Gerücht der vierte Teil würde sich um den "Fountain of youth" drehen, was ja angesichts des Endes des dritten Teils nicht sehr verwunderlich wäre.
Jedoch gibt es ein Buch, das den gleichen Titel trägt, wie der jetzt bestätigte Untertitel des 4ten Films, das sich mit Captain Blackbeard beschäftigt.
Das kann natürlich nur Zufall sein Wink aber die Gerüchteküche brodelt.

So viel wie ich weiß, soll sich die Geschichte mehr um Jack drehen. Da Orlando und Keira nicht unterschrieben haben, bleibt ihnen wohl auch kaum etwa anderes übrig. Außderm sind schon verschiedene Schauspieler als Jacks Bruder im Gespräch. Unter anderem Russel Brand und Sasha Baron Cohen.


Powers Roman als Vorlage für PIRATES 4 Drehbuch

Ziemlich überrascht war Fantasy-Autor Tim Powers, als er erfuhr, dass Disney ausgerechnet seinen Roman ON STRANGER TIDES (IN FREMDEREN GEZEITEN) aus dem Jahr 1987 als Vorlage für den vierten Teil der FLUCH DER KARIBIK-Saga verwenden möchte. "Eigentlich darf ich nicht darüber sprechen", sagte Powers auf Nachfrage, "Aber ich bin ziemlich aufgeregt und finde es großartig." Powers Roman spielt im Jahr 1718, einer Zeit in der Kapitän Schwarzbart, einer der letzten Piraten, die Karibik terrorisiert. In dieser Lage segelt John Chandagnac, Buchhalter und Puppenspieler, nach Westindien, um eine Erbschaftsangelegenheit zu regeln. Auf den ersten Blick ist er nicht gerade ein Mensch, der etwas mit Piraterie oder den Machenschaften der Schwarzen Magie am Hut hat, aber sein Schiff wird vor Jamaika von Piraten geentert, und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Zum Dienst gepresst und von einem betrunkenen Piratenkapitän Jack Shandy getauft, erweist er sich als einer der größten Piraten von allen, gefürchtet und gesucht in der ganzen Neuen Welt, wobei ihm seine Kenntnisse als Puppenspieler hervorragend zugute kommen. Gemeinsam mit Captain Schwarzbart begibt er sich auf die Suche nach dem Brunnen der ewigen Jugend. "Mein Hauptcharakter und Jack Sparrow sind eigentlich total unterschiedlich. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Geoffrey Rush als Barbossa die Rolle meines Schwarzbart übernimmt", so Powers.

Quelle: http://www.jack-sparrow.de/

und außerdem hab ich erfahren, dass hans zimmer wahrscheinlich nicht für den 4ten Soundtrack zur Verfügung steht... was ich persönlich ja schon wieder richtig doof finde..... hoffentlich könnense wenigstens klaus badelt ins boot holen... schönes wortspiel ich muss mich selber loben ^^

Die Vorbereitungen für den vierten Teil der Piraten-Saga laufen auf Hochtouren. Die Black Pearl hat diese Woche im Kalaeloa Barbers Point Hafen in Oahu, Hawaii angelegt, wo im Sommer die Dreharbeiten stattfinden. Videoaufnahmen von der Ankunft gibt es unter hawaiinewsnow.com.

Außerdem ist Jack Sparrows Gegner für den vierten Teil gefunden: Der britische Schauspieler Ian McShane (DEADWOOD) soll die Rolle des legendären Piraten Blackbeard alias Edward Teach spielen, der als Kapitän die Queen Anne's Revenge führt.




Im Interview mit MTV bestätigte PIRATES-Produzent Jerry Bruckheimer, dass Penélope Cruz tatsächlich die Tochter von Blackbeard spielen wird und im vierten Teil eine Affäre mit Jack Sparrow haben wird. (Was persönlich nicht hoffe, da die gute Frau nun schwanger ist, und wohl hoffentlich mit einem dicken Bauch aus der Besetzungsliste gestrichen wird) Blackbeard selbst sei der schrecklichste Pirate der Weltmeere und wird, wie bereits vermutet, von Ian McShane verkörpert. Geoffrey Rush wird als Barbossa auch wieder mit dabei sein. Ansonsten dürften die Zuschauer auch ein paar neue Gesichter erwarten, die derzeit gecastet werden.
Sobald ich nähere Infos habe, werde ich sie euch mitteilen Wink

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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Undómiel am Di Jun 15, 2010 2:09 pm

Gibts dann die Charaktere von Will und Elisabeth gar nicht mehr im Film, wenn Orlando Bloom und Keira Knightliy nicht mehr mitspielen oder werden die Rollen von anderen Schauspielern übernommen?
Ian McShane ist aber ne gute Wahl, der schaut so schon gruselig genug aus Laughing
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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Gast am Di Jun 15, 2010 2:16 pm

Soweit ich weiß gibt es die beiden nicht mehr. Es soll doch die Vorgeschichte zeigen, oder? Silwyna, korrigiere mich, falls ich mich irre.

Ich finde das allerdings sehr schade. Auch wenn ich Orlando Bloom nicht mag, ich mag die Rolle des Will. Und Keira Knightley finde ich eigentlich immer klasse. Werde die beiden tatsächlich vermissen.

Hauptsache mein Herr Depp ist dabei. Wuuhuuuu! Herr Depp, Herr Depp, Herr Depp! Ja, ich liebe den Mann so ein klein Wenig Wink

Freu mich schon auf den neuen Teil!

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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Undómiel am Di Jun 15, 2010 2:24 pm

Bin da ein bisschen skeptisch, weil ich den dritten Teil schon irgendwie komisch fand, aber gespannt bin ich auf alle Fälle drauf^^
Da hast recht Ophira, ist echt schade, dass die beiden nicht mehr dabei sind, aber so groß störts mich auch nicht. Hauptsache Jonny Depp spielt den Jack Sparrow! Die Rolle ist ihm echt wie auf den Leib geschneidert Smile
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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Gast am Di Jun 15, 2010 2:25 pm

Captain (!) Jack Sparrow, wenn ich bitten darf! Razz

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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Undómiel am Di Jun 15, 2010 2:27 pm

CAPTAIN Jack Sparrow Embarassed *demütig mein Haupt beuge*^^
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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Gast am Di Jun 15, 2010 2:32 pm

Sehr gut so...
Hoffe es passiert dir nie wieder No

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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Undómiel am Di Jun 15, 2010 2:36 pm

Ich schwöre, es passiert niiiiiiie wieder!!!! Eher soll mich der Krooooke holen Laughing
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Re: Fluch der Karibik

Beitrag  Kahlan am Di Jun 15, 2010 5:19 pm

also um mal zum thema zurückzukommen, mädels ^^

so weit ich das weiß solls die vorgeschichte zu fdk 1 werden, sicher ist jedoch nichts, zumal ich gerüchteweise gehört hab, dass es um den jungbrunnen gehen soll, was ja nun ne anschlussgeschichte zu fdk 3 wäre. sicher ist also noch nichts, zumal am drehbuch wohl immer noch ein wenig getüftelt wird. dreharbeiten haben nun im februar glaub ich begonnen, trotzdem wird immer noch über manche schauspieler gemunkelt. megan fox soll sich angeboten haben... nunja... das muss ja nun nicht sein. penelope cruze sollte ja eig auch mitspielen, da die aber nun schwanger is, weiß das keiner so genau.
die "rollen" des will und der elizabeth wirds so natürlich nicht mehr geben, da ja orlando und keira abgesagt haben, aber wie mir scheint will man ähnliche rollen erschaffen. der will ersatz scheint dieser gute mann hier zu sein:

der gute heißt sam claflin und is wohl noch sehr unbekannt.

außerdem soll Astrid Berges-Frisbey ne meerjungfrau spielen. die sagt mir allerdings auch nichts...

die herausragenste neuigkeit is eig, dass fluch der karibik 4 wohl auch als 3D film in den kinos zu sehen sein wird. meiner meinung nach macht das die sache ein wenig interessanter, denn ich befürchte die story wird nachlassen. auch sind budgetkürzungen vorgenommen worden und der regiesseur hat nicht mehr so viel geld zur verfügung wie noch bei den anderen 3 teilen.
naja wir werden sehen, ich für meinen teil bin auch jeden fall mega gespannt, werde auch den vierten und auch den 500ten teil der saga lieben und halte euch auf dem laufenden Wink

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Re: Fluch der Karibik

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