Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen

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Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen

Beitrag  Kahlan am Do März 18, 2010 3:20 am


Filmdaten
Deutscher Titel: Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen
Originaltitel: Twilight
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008
Länge:
Kino/Blu-ray: 122 Minuten
DVD: 117 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12

Stab
Regie: Catherine Hardwicke
Drehbuch: Melissa Rosenberg
Produktion: Mark Morgan, Greg Mooradian, Wyck Godfrey
Musik: Carter Burwell
Kamera: Elliot Davis
Schnitt: Nancy Richardson

Besetzung
* Kristen Stewart: Isabella (Bella) Swan
* Robert Pattinson: Edward Cullen
* Billy Burke: Charlie Swan
* Sarah Clarke: Renée Dwyer
* Ashley Greene: Alice Cullen
* Kellan Lutz: Emmett Cullen
* Nikki Reed: Rosalie Hale
* Jackson Rathbone: Jasper Hale
* Peter Facinelli: Dr. Carlisle Cullen
* Elizabeth Reaser: Esme Cullen
* Cam Gigandet: James
* Rachelle Lefèvre: Victoria
* Edi Gathegi: Laurent
* Taylor Lautner: Jacob Black
* Gil Birmingham: Billy Black
* Anna Kendrick: Jessica Stanley
* Christian Serratos: Angela Weber
* Michael Welch: Mike Newton
* Gregory Tyree Boyce: Tyler Crowley
* Justin Chon: Eric Yorkie


Handlung

Die 17-jährige Bella Swan zieht von Phoenix zu ihrem Vater Charlie nach Forks, damit ihre Mutter Renée mehr Zeit für sich und ihren neuen Ehemann Phil hat. In Forks findet Bella schnell neue Freunde, sehr zu ihrer Verlegenheit auch einige Jungen, die schon bald um ihre Aufmerksamkeit wetteifern.

Doch besonders fällt ihr der geheimnisvolle Edward Cullen auf, der sie sehr abweisend behandelt. Auch seine Adoptivgeschwister Alice, Emmett, Jasper und Rosalie scheinen unnahbar zu sein. Bei einem späteren Zusammentreffen ist er anfänglich nett zu ihr, lässt sie später jedoch wieder ohne ein Wort stehen. Bei einem Autounfall auf dem Schulparkplatz wird Bella nur durch Edwards erstaunlich schnelle Reaktionsfähigkeit und Kraft gerettet. Stutzig geworden, fordert sie eine Erklärung von ihm, er weicht ihrer Frage jedoch aus und überlässt es ihr, die Antwort zu finden.

Bei einem Strandausflug nach La Push trifft Bella auf Jacob „Jake“ Black, einen Indianer aus einem nahe gelegenem Quileute-Reservat, den sie von früheren Besuchen bei ihrem Vater kennt. Er erzählt ihr, dass die Quileute die Cullens für „kalte Wesen“ halten. Jacob sieht die Geschichte eher als alte Legende, Bella scheint jedoch endlich eine Möglichkeit gefunden zu haben, herauszufinden, was Edwards Geheimnis ist.

Bella fährt mit zwei Freundinnen aus der Schule, Jessica und Angela, nach Port Angeles, um ihnen bei der Auswahl ihrer Kleider für den Jahresabschlussball zu helfen. Allerdings setzt sie sich nach kurzer Zeit ab, um einen Bücherladen aufzusuchen. Auf dem Rückweg trifft sie auf eine Gruppe aufdringlicher Betrunkener. Wie aus dem Nichts taucht Edward auf, um sie zu retten und lädt sie danach zum Essen ein, isst selber jedoch nichts. Während des Essens möchte Bella Antworten von ihm, er gesteht ihr jedoch einen Teil von seiner Geschichte. Nachdem Bella Edward wenig später mit ihrer Vermutung, er wäre ein Vampir, konfrontiert und er ihr seine Geschichte beichtet, beschließt dieser, sie nun auch seiner Familie vorzustellen. Während sich der Großteil der Familie auf den ersten Besuch mit Bella freut und sie herzlich empfängt, kann Rosalie das Risiko für die Cullens nicht akzeptieren, dass die Situation mit Bella als Mensch unter Vampiren böse enden könnte.

Später lädt Edward Bella ein, an einem Baseballspiel der Cullens teilzunehmen. Während des Spiels tauchen drei Vampire namens Victoria, James und Laurent auf. Sie trinken, anders als die Cullens, Menschenblut. Nachdem James Bella als Mensch erkennt, beginnt er, sie zu jagen. Mit Hilfe der Cullens flieht Bella mit Alice und Jasper nach Phoenix, doch als sie einen Anruf von James erhält und erfährt, dass er ihre Mutter gefangen hält, entwischt sie ihren Begleitern, um sich James zu stellen und ihre Mutter zu retten.

In dem Ballettstudio, das sie in ihrer Kindheit besucht hat, trifft Bella auf James, der sie belogen und ihre Mutter nicht in seiner Gewalt hat. James spielte am Telefon nur die Amateurvideos von Bella und ihrer Mutter ab. Bella wird von James gebissen, sodass sich sein Gift in ihrem Blutkreislauf ausbreitet. James wird von den eintreffenden Cullens überwältigt, in Stücke gerissen und verbrannt, womit die Jagd auf Bella ein Ende findet. Edward saugt James' Gift aus Bellas Blut und kann somit ihre Verwandlung in einen Vampir verhindern.

Nach einem Krankenhausaufenthalt wird sie von Edward auf den Jahresabschlussball der Highschool ausgeführt und trifft erneut Jacob, der sie auf Bitte seines Vaters vor Edward warnen soll. Doch Bella wünscht sich für immer mit Edward zusammenzubleiben. Dennoch weigert er sich, sie in einen Vampir zu verwandeln, da er will, dass sie ein menschliches Leben hat. Er verspricht ihr ein langes Leben an seiner Seite.


Rezension

Rotten Tomatoes bewertet Twilight zusammenfassend: „Having lost much of its bite transitioning to the big screen, Twilight will please its devoted fans, but do little for the uninitiated.“ (Da Twilight bei der Umsetzung als Film viel Biss verloren hat, wird der Film zwar den Fans gefallen, die der Buchserie ergeben sind, jedoch nur wenig Eindruck bei normalen Kinogängern hinterlassen.)

Christina Krisch meinte in der Kronen Zeitung vom 15. Januar 2009, dass die Regisseurin eine aufwühlende Romeo und Julia-Romanze im Blutsaugermilieu inszeniert habe, die sich in rührend zart-keuscher Seelenverwandtschaft übe. Der Film lebe völlig von der Chemie der charismatischen Jungdarsteller.

Julia Evers vergibt in den OÖN vom 17. Januar 2009 drei von sechs möglichen Sternen und meint, dass dies der Stoff sei, an dem Teenagermädchen weltweit Blut geleckt hätten. Die Liebe zwischen Bella und dem Vampir Edward strotze im Film von Metaphern der sexuellen Enthaltsamkeit. Die Regisseurin zeige einen durchgestylt-modernen Pop-Jugendfilm, in dem die Dialoge zwischen Pathos und (unfreiwilligem) Witz wechseln würden und Teile der Handlung und Sinn der Nebenfiguren würden sich oft nur denjenigen erschließen, die das Buch kennen würden.

Dimitrios Anathanassios schreibt auf Moviemaze.de, dass ihm der Film aufgrund der schlechten Geschichte überhaupt nicht gefalle. „Was kommt raus, wenn man Vampirmythen und Schulromanzen und Daily Soaps Plot verbunden werden? Eine Story der jeglicher Biss fehlt.“ Der Film sei nur für Teenager geeignet, „für den Vampirfan oder den Cineasten, der eine gute Story erwartet, wird hier aber wenig geboten“. Er gibt dem Film 2 von 10 möglichen Punkten.

Björn Helbig von Filmstarts.de ist der Meinung, der Regisseurin sei „mit viel Schmalz und Zuckerguss eine akzeptable Teenie-Vampir-Schmonzette für die H&M-Generation gelungen. Mit mehr Tempo und weniger schwülstigen Blicken wäre der Film allerdings unterhaltsamer und insgesamt besser ausgefallen“. Mit der vergebenen Wertung von 5 von 10 Sternen liegt er leicht unter dem Bewertungsdurchschnitt.

Budget und Einnahmen

Der Film spielte in den USA ca. 192,7 Millionen US-Dollar ein, weltweit betragen die Filmeinnahmen knapp 385 Millionen US-Dollar (Stand: April 2009).[10] Das Budget für den Film lag bei geschätzten 37 Millionen US-Dollar.


Soundtrack

Der offizielle Soundtrack erschien in den USA am 4. November 2008. Er erreichte in vielen Ländern die Top 10 und in den Vereinigten Staaten Ende November 2008 sogar Platz 1 der Billboard-Albumcharts. Stephenie Meyer war an der Zusammenstellung der Musik beteiligt, so sind auf dem Soundtrack unter anderem die Bands Muse und Linkin Park vertreten, die nach Aussage der Autorin bei ihrem Schreibprozess eine wichtige Rolle gespielt haben.

Der Titelsong Decode stammt von der Band Paramore. Das Video zum Song wurde am 3. November 2008 veröffentlicht und enthält Szenen aus dem Film.

Eine digitale Version des Soundtracks, die bei iTunes verfügbar ist, enthält drei Bonussongs: Let Me Sign von Robert Pattinson, La Traviata gespielt vom Royal Philharmonic Orchestra und Clair de Lune (APM Orchestra), die ebenfalls im Film zu hören sind.

Am 25. November 2008 wurde außerdem ein weiterer Soundtrack mit dem Titel Twilight: The Score zum Online-Download zur Verfügung gestellt, der instrumentale Musikstücke aus dem Film enthält. Auf CD ist diese Zusammenstellung am 9. Dezember 2008 erschienen.
Fortsetzung

Am 22. November 2008 bestätigte Summit Entertainment die Verfilmung des zweiten Buches der Serie, Bis(s) zur Mittagsstunde. Mit der Arbeit am Drehbuch für den Nachfolger von Twilight hatte die Drehbuchautorin Melissa Rosenberg bereits vor dem Filmstart begonnen, Regisseur ist Chris Weitz. Der Film sollte in Deutschland unter dem Titel New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde ursprünglich im Januar 2010 in die Kinos kommen, lief aber bereits am 26. November 2009 an.


Auszeichnungen

Bei den MTV Movie Awards 2009 gewann der Film fünf Preise, nachdem er in sieben Kategorien nominiert war. Darunter unter anderem den Preis für den besten Film, die beste Hauptdarstellerin und den besten Kuss.
Bei den Teen Choice Award 2009 haben sie in zehn von elf Kategorien gewonnen.


Wissenswertes

Die Autorin der Romanvorlage, Stephenie Meyer, hat in einer Restaurant-Szene, als Bella und ihr Vater Charlie zusammen essen, einen Cameo-Auftritt. Catherine Hardwicke bezeichnete diese Szene, in der die Autorin ein vegetarisches Gericht bestellt, als einen kleinen Insiderwitz. Dies beziehe sich darauf, dass die Vampire im Film sich selbst als „vegetarisch“ bezeichnen, da sie sich nicht von Menschen ernähren würden. Greg Mooradian, Produzent des Filmes, erklärte außerdem, der Cameo-Auftritt sei ein Dankeschön an die Fans, welche die Autorin sofort erkennen und sich darüber freuen würden.

Zudem hat „Spoon“ aus der MTV Show „The Pickup Artist“ einen Cameo-Auftritt im Restaurant, als Edward meint, er könne die Gedanken der Leute im Lokal lesen und es ginge einigen nur um Sex. Dies bezieht sich darauf, dass Pickup Artists darauf abzielen, zum „perfekten Verführer“ zu werden.
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