Die Prophezeiung - Wolfgang Hohlbein

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Die Prophezeiung - Wolfgang Hohlbein

Beitrag  Undómiel am Mi Jun 30, 2010 8:09 am

Ägypten vor über 3000 Jahren. Der sterbende Pharao Echnaton richtet die letzten Worte an seinen Mörder: Du hast mich getötet, und ich verfluche dich! Du sollst erst Ruhe finden, wenn ein Toter alle meine Krieger wieder aus ihrer Ruhe erweckt. Erst dann kannst du sterben!

Deutschland heute: Der junge Aton wird unfreiwillig in den Kampf der ägyptischen Gottheiten hineingezogen. Denn Aton ist, ohne es zu wissen, dazu ausersehen, Echnatons Prophezeiung zu erfüllen. Doch einige Götter wollen genau das verhindern - um jeden Preis! Und so kämpft Aton schließlich nicht nur um das Leben vieler Menschen in Ägypten, sondern auch um sein eigenes...


Quelle: www.hohlbein.net
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Re: Die Prophezeiung - Wolfgang Hohlbein

Beitrag  Undómiel am Mo Apr 11, 2011 8:28 pm

Hier nochmal eine kurze Rezi zu "Die Prophezeiung", was mir auch von Hohlbein ganz gut gefällt:

Vor über 4000 Jahren belegte Pharao Echnaton seinen Mörder mit einem Fluch, indem dieser zu ewigen Leben verdammt sein soll, bis ein Auserwählter die gefallenen Krieger der Schlacht wieder zum Leben erweckt. Und dieser Auserwählte ist Aton, Sohn zweier Ägyptologen und nach dem ägyptischen Sonnengott benannt. Ihm wird offenbart, dass nur er den Fluch brechen kann, an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit. Doch damit sind einige der alten Götter ganz und gar nicht einverstanden und wollen Aton's Tun um jeden Preis verhindern. Eine Jagd quer durch Ägypten beginnt und Aton muss Freund von Feind sehr genau unterscheiden...

Meiner Meinung nach ist "Die Prophezeiung" eines der besten Hohlbein-Bücher! Die Charaktere werden sehr anschaulich geschildert, ebenso wie die Umgebungen und die Abenteuer, die Aton zu bestehen hat. Lange lässt der Autor den Leser im Dunkeln, welche Personen auf welcher Seite stehen. Dazu gehören unter anderem Herr Petach, der eine zentrale Rolle spielt und Sascha, die Polizistin, die Aton auf seiner Reise begleitet. Ebenso sind auch der Hund und die Katze, die dem Jungen zulaufen, nicht das, was sie zu sein scheinen.
Der Schreibstil ist flüssig und liest sich sehr angenehm, die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss.
Leider hat sich Wolfgang Hohlbein nicht wirklich an geschichtliche Fakten gehalten. Bei einem Fantasy-Roman sei ihm dies verziehen, aber ich persönlich wäre von mehr Tatsachen noch beeindruckter gewesen. Dennoch gelingt es Hohlbein recht gut, die ägyptische Mythologie in die Gegenwart zu übertragen! Er erweckt die geheimnisvollen Götter und Wesen des alten Ägyptens zum Leben. Ein wahrhaft phantastischer Roman!
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