Die Brücke nach Terabithia

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Die Brücke nach Terabithia

Beitrag  Kahlan am Do März 18, 2010 2:19 pm

Brücke nach Terabithia ist der Titel eines Filmdramas für Kinder mit Elementen aus dem Bereich der Fantasy, der 2006 von Walt Disney Pictures und Walden Media, den Machern des Kinofilmes Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, produziert wurde. Der Film startete am 1. März 2007 in den deutschen Kinos.

Die Handlung basiert auf dem Kinderbuch Die Brücke nach Terabithia (orig.: Bridge to Terabithia) von Katherine Paterson.



Handlung:
Der elfjährige Jesse wird in seiner Familie gegenüber seinen vier Schwestern von seinen Eltern vernachlässigt. Auch in der Schule ist er ein Außenseiter und hat keine richtigen Freunde. Als schnellster Läufer seiner Klasse will er sich bei seinen Mitschülern Anerkennung verschaffen, was nicht gelingt, denn seine neu zugezogene, gleichaltrige Nachbarin Leslie läuft schneller als er und gewinnt das wichtige Rennen. Obwohl sich beide zunächst gar nicht verstehen, schafft es Leslie, auch sie an der neuen Schule eine Außenseiterin, sich mit Jesse anzufreunden. Leslie besitzt eine überschäumende Phantasie und entdeckt Jesses geheim gehaltene Leidenschaft für die Malerei. Gemeinsam schaffen sie sich im nahegelegenen Wald ein Phantasiereich, dass sie Terabithia nennen. Hier können sie die Sorgen aus der Schule und Familie vergessen und herrschen als König und Königin über ein Land voll mit Trollen, Riesenmenschen und anderen seltsamen Kreaturen. Das Land lässt sich nur erreichen, wenn man sich mit einem alten Seil über einen Fluss schwingt.

Als Jesse eines Tages von einem Museumsbesuch mit seiner Lehrerin Miss Edmunds zurückkommt, erfährt er, dass Leslie tot am Fluss aufgefunden wurde. Das Seil riss, als sie sich hinüberschwingen wollte. Jesse ist tieftraurig und hat schwere Schuldgefühle, weil er seine Freundin nicht gefragt hat, ob sie mit ins Museum kommen möchte. Es dauert lange, bis er es schafft, seine Trauer zu überwinden. Schließlich gelingt es ihm aber, weil ihm seine Freundschaft zu Leslie die Kraft dazu gibt. Er baut eine Brücke nach Terabithia und macht seine kleine Schwester May Belle zur neuen Prinzessin des Landes. Auf diese Weise führt er das Werk Leslies fort und sie bleibt für ihn unsterblich.

Hintergrundinformation:
Die visuellen Effekte stammen von Weta Digital, gedreht wurde der Film in Neuseeland. Für Gabor Csupo, gebürtiger Ungar, ist es sein Filmdebüt als Spielfilmregisseur.

Das Stück Keep Your Mind Wide Open aus dem Soundtrack zum Film wird von der jungen Hauptdarstellerin AnnaSophia Robb selbst gesungen. Es ist ihr Debüt im Musikbereich.

Regisseur Gabor Csupo und Produzent David L. Paterson haben sich in einem Interview mit dem Internetmagazin SCI FI Wire von der Vermarktung des Filmes distanziert. Laut Csupo ginge die Werbung etwas zu weit, den Film als Fantasyfilm darzustellen. Produzent Paterson zeigte sich überrascht, äußerte aber auch Verständnis:

„Although there is a generation that is very familiar with book, if you are over 40, then you probably haven't, and we need to reach them.“ (dt.: „Obwohl eine Generation mit dem Buch sehr vertraut ist, sind es die über 40-jährigen wahrscheinlich nicht und die müssen wir erreichen.“)

Buchautorin Katherine Paterson sagt folgendes über den Trailer und den Film:

„Well, that was the thing I was most afraid of. And if you've seen the trailer, my word. I'm just telling everybody I know, „Don't see the trailer, don't see the trailer.“ Because it's exactly what the trailer ends up making you think, is that it's this glorified fantasy adventure with nothing but special effects, and that's not what we ended up with in this movie. We've ended up with a movie about a friendship between a boy and a girl who develop an imaginary kingdom, and the girl dies, and the boy has to deal with his loss, which is the story of the book.“ (dt.: „Ja, dies war die Sache, vor der ich am meisten Angst hatte. Und wenn Sie den Trailer gesehen haben, stimmen Sie mir zu. Ich erzähle jedem, den ich kenne, „Schau dir nicht den Trailer an, schau dir nicht den Trailer an.“ Denn es ist genau das, was der Trailer dich glauben macht: dass es sich um ein prachtvolles Fantasy-Abenteuer mit nichts als Special-Effects handelt, aber das ist nicht das, womit wir es bei diesem Film zu tun haben. Wir haben es mit einem Film zu tun, der von einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Mädchen erzählt, die gemeinsam ein imaginäres Königreich erschaffen. Das Mädchen stirbt und der Junge muss mit seinem Verlust fertig werden, was der Geschichte des Buches entspricht.“)

Quelle: wikipedia.de
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