Eragon von Christopher Paolini

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Eragon von Christopher Paolini

Beitrag  Kahlan am Do März 18, 2010 5:26 am

Eragon (Originaltitel: Inheritance = Vermächtnis) ist eine Buchreihe des amerikanischen Schriftstellers Christopher Paolini, die dem Fantasy-Genre zuzuordnen ist. Von dem vierteiligen Zyklus, der zunächst als Trilogie geplant war[1], sind bereits drei Bücher Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter, Eragon – Der Auftrag des Ältesten und Eragon – Die Weisheit des Feuers auf Englisch und Deutsch erschienen. Der erste Band wurde im Jahr 2006 mit mäßigem Erfolg verfilmt.

Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter

(Originaltitel: Eragon)

Eragon ist 15 Jahre alt und wohnt bei seinem Onkel Garrow und seinem Cousin Roran. Sie leben am Rande des kleinen Dorfes Carvahall im Palancar-Tal, welches auf dem Kontinent Alagaësia liegt. Letzterer wird von verschiedensten Kreaturen bewohnt, von Menschen, Zwergen und Elfen bis zu schrecklichen Urgals. Der amtierende König Galbatorix ist ein Drachenreiter, der aus Machtgier alle anderen seines Ordens vernichtet hat.

Als Eragon auf der Jagd am Buckel einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn jener entpuppt sich als Drachenei, aus dem später ein Baby dieser Fabelwesen schlüpft. Durch Eragons Berührung entsteht eine Verbindung zwischen den beiden, welche sie zu Drache und Drachenreiter werden lässt. Da Eragon nichts über Drachen weiß, lässt er sich von dem alten Geschichtenerzähler Brom einiges über sie erzählen und auch einige Namensvorschläge machen. Eragon entscheidet sich gemeinsam mit dem Drachenweibchen für „Saphira“.

Als Saphiras Existenz bekannt wird, kommen die Ra’zac, welche dem König dienen und grausame Mörder sind. Sie töten Garrow und zerstören seinen Hof. Weil er Carvahall vor weiteren Übergriffen schützen will, flieht der junge Drachenreiter mit Brom, auch, um seinen Onkel zu rächen. Brom erklärt Roran, der während des Geschehens in einer anderen Stadt war und deshalb überlebte, die Situation, indem er ihm einen Brief hinterlässt. Außerdem schenkt er Eragon auch Zar’roc, ein altes Schwert mit blutroter Klinge. Wie Eragon erst gegen Ende des Buches erfährt war dieses Schwert einst im Besitz von Morzan, einem der ersten Abtrünnigen und damit Komplizen Galbatorix’.

Während der Reise wird Eragon regelmäßig von Brom im Schwertkampf und in anderen Fertigkeiten, zum Beispiel der Anwendung der Magie, trainiert.

Mit Hilfe Jeods, eines Händlers in der Stadt Teirm, gelingt es ihnen, den Unterschlupf der Ra’zac ausfindig zu machen. Die düsteren Gestalten verstecken sich auf dem Helgrind, dem Tor zur Finsternis. Außerdem trifft Eragon in Teirm die Kräuterhexe Angela, deren Werkatze Solembum ihm einen rätselhaften Rat gibt. Anschließend reiten Brom und Eragon nach Dras-Leona. Dort werden sie jedoch von den Ra’zac gefangen genommen. Befreit werden sie von Murtagh, dem Sohn des Verräters Morzan. Brom stirbt nach dem Kampf mit den Ra’zac, doch kurz zuvor erfährt Eragon, dass Brom ebenfalls ein Drachenreiter war und dass der Name Saphira einstmals von seinem, schon lange verstorbenen, Drachen getragen wurde.

Eragon, Saphira und Murtagh machen sich auf den Weg Richtung Gil’ead, wo es laut Saphira, der Brom bereits lange vor seinem Tod weiterführende Informationen gab, einen Mann gibt, der sie zu den Varden führen könne. Dort wird der Protagonist erneut gefangen genommen. Murtagh und Saphira können ihn und eine Elfe namens Arya aus dem dortigen Gefängnis befreien, von der Eragon schon seit einiger Zeit Visionen hatte. Kurz bevor sie fliehen können, werden sie von Durza, einem bösartigen Schatten, aufgehalten. Nur mit der Hilfe von Saphira können sie schließlich entkommen.

Bei den Varden angekommen und somit in Farthen Dûr, der Hauptstadt der Zwerge, müssen sie erfahren, dass die Bevölkerung sich für einen Krieg gegen die Urgals rüstet. Murtagh, der als Sohn Morzans bekannt ist und sich weigert, seinen Geist von Magiern auf eine feindliche Gesinnung untersuchen zu lassen, wird zunächst eingesperrt, um den Varden keine Probleme zu machen. Eine alte Frau bittet Eragon, den ihr anvertrauten Säugling, Elva, zu segnen, doch er wählt ein Wort in der alten Sprache falsch, so dass er die Kleine nicht vor Unheil bewahrt, sondern sie alle Leiden der Menschen um sie herum spürt und gezwungen ist, diesen zu helfen. Während der bald folgenden Schlacht tritt Durza abermals auf und kämpft gegen Eragon. Dieser schafft es durch ein Ablenkungsmanöver Saphiras und Aryas, bei dem sie den riesigen Sternsaphir Isidar Mithrim zerstören, dem Schatten sein Schwert ins Herz zu stoßen und ihn zu vernichten. Doch Durza konnte Eragon während des Kampfes aufgrund seiner Überlegenheit schwer verwunden.

Während Eragon im Koma liegt, nimmt ein fremdes Wesen, das sich Togira Ikonoka oder auch der unversehrte Krüppel nennt, mit Eragon im Geiste Kontakt auf und hilft ihm dabei, die durch Durzas Tod freigelassenen Dämonen zu bekämpfen. Zudem fordert er Eragon auf nach Ellesméra zu kommen, um seine Drachenreiterausbildung zu vollenden. Eragon willigt ein und kurz darauf erwacht er aus dem Koma. Doch die Heilmethoden von Angela haben ihn nicht vollständig von der Verletzung befreit: Eine große Narbe verbleibt auf seinem Rücken.

Eragon – Der Auftrag des Ältesten

(Originaltitel: Eldest)

Durch die Narbe vom Kampf mit Durza wird Eragon nun Opfer eines Fluches, der ohne Vorwarnung Anfälle und schmerzhafte Krämpfe auslöst. Nachdem die Schlacht geschlagen und von den Varden gewonnen wurde, geraten die Verfolger der flüchtenden Urgals in einen Hinterhalt. Dabei werden Murtagh und die Zwillinge, die die Anführer der Magier der Varden sind, gefangen genommen und verschleppt, der Anführer der Varden, Ajihad, wird getötet.

Nach Ajihads Tod brauchen die Varden einen Anführer und ein Machtkampf entbrennt. Eragon schwört schließlich Ajihads Tochter Nasuada Gehorsam und Treue und durchkreuzt damit die Pläne des machtgierigen Ältestenrates. Um das Einflussverhältnis zu neutralisieren, tritt er außerdem auf Hrothgars Angebot dem Dûrgrimst Ingietum bei, dem herrschenden Zwergenclan, sodass am Ende alle gleichviel Einfluss auf Eragon haben: Den Varden hat er seine Hilfe versprochen, die Zwerge können ihr Anrecht auf ihn mit seiner Clanzugehörigkeit begründen und die Elfen werden seine Ausbildung vervollständigen, sodass er auch ihnen verpflichtet ist.

Nachdem sie sich genug mit Ränkeschmieden abgeplagt haben, begeben sich Eragon und Saphira mit dem Zwerg Orik und Arya zu den Elfen in Du Weldenvarden, um ihre Ausbildung als Drache und Reiter zu vollenden. In Ellesméra, der Hauptstadt der Elfen, lernt er seinen Lehrer Oromis, der unter einer ähnlichen Krankheit wie Eragon leidet, kennen. Oromis ist der Drachenreiter von Glaedr, einem goldenen Drachen, der im Kampf ein Bein verloren hat. Zusammen sind sie Galbatorix entkommen und versteckten sich vor ihm.

Während der Blutschwur-Zeremonie, eines Festes, das den Zusammenschlusses der Elfen und Drachen und der Erinnerung daran feiert und welches nur alle 100 Jahre stattfindet, wird Eragons Körper durch die mächtige Drachenmagie geheilt und verändert. Fortan besitzt er das Aussehen eines Elfen und deren körperliche Fähigkeiten.

Während Eragon in Ellesméra ist, wird sein Heimatdorf Carvahall von Soldaten des Imperiums und den Ra’zac belagert, da Galbatorix Roran, Eragons Cousin, fangen und als Geisel gegen diesen verwenden will. Roran, der nun Hammerfaust genannt wird, da er im Kampf seinen Hammer einem Schwert vorzieht, verteidigt jedoch mit den Einwohnern seine Heimat tapfer. Da bisher alle Angriffe auf das Dorf fehlschlugen, entführen die Ra’zac Rorans Verlobte Katrina, um diesen unter Druck zu setzen. Die Einwohner von Carvahall müssen das Dorf schließlich aufgeben und fliehen nach Narda, einem kleinen Ort am Meer. Von dort fahren sie mit dem Schiff nach Teirm, wo sie zufällig Jeod, einen Händler und Verbündeten der Varden, treffen. Er erzählt ihnen Eragons Erlebnisse und dass es unter den Varden einen Verräter geben müsse, weil seit einiger Zeit keines seiner Schiffe sein Ziel erreicht hätte. Zusammen beschließen sie, ein Kriegsschiff des Königs, die Drachenschwinge, zu stehlen und mit ihm nach Surda, dem einzigen unabhängigen Königreich in Alagaësia, zu segeln. Das Vorhaben gelingt und sie reisen nach Dauth, einer Hafenstadt in Surda. Dort gehen die meisten Carvahaller an Land, doch Roran fährt mit ein paar Männern und Frauen den Fluss hinauf in Richtung der Du Völlar Eldrvarya, den brennenden Steppen, um den Varden in einer neuen Schlacht beizustehen.

Währenddessen schreitet Eragons Ausbildung in Ellesméra voran. Eines Tages sieht er mit der Traumsicht, einem Zauber, dass die Varden und das Königreich Surda mitten in Kriegsvorbereitungen sind. Galbatorix will Surda einnehmen. Eragon bricht mit Saphira und Orik sofort auf. Die Armee des Imperiums ist in der Überzahl, doch die Varden können die Schlacht mit Hilfe der überraschend erscheinenden Zwerge gewinnen. Im Kampf taucht ein blutroter Drache auf, dessen Reiter Hrothgar, den König der Zwerge, tötet. Nach einem verlorenen Duell gegen diesen erkennt Eragon in ihm seinen einstigen Freund Murtagh, der bei der Schlacht um Farthen Dûr von Urgals entführt und für tot gehalten worden war. Doch Murtagh ist nicht mehr derselbe, denn er ist gezwungen, Galbatorix durch einen magischen Eid zu dienen. Murtagh offenbart Eragon, dass Saphira der einzige verbliebene weibliche Drache auf der Welt ist. Ferner erklärt er, dass Eragon der zweite Sohn Morzans und somit Murtaghs jüngerer Bruder sei. Nachdem er ihm sein Schwert, Zar’roc, abnimmt, fliegt Murtagh jedoch wieder weg. Denn obwohl er seinen Bruder im Kampf geschlagen und überwältigt hatte, ist es Eragon gelungen, Murtagh zu überreden, ihn entkommen zu lassen. Nach der Schlacht trifft Eragon seinen Cousin Roran wieder und verspricht ihm, dass sie zusammen Katrina aus der Gefangenschaft der Ra’zac befreien werden.

Eragon – Die Weisheit des Feuers

(Originaltitel: Brisingr)

Eragon, Saphira und Roran reisen zum Helgrind, um Katrina aus der Gefangenschaft der Ra’zac zu befreien, was ihnen erfolgreich gelingt. Zudem töten sie die Kreaturen und deren Eltern, die Lethrblaka. Unvorhergesehen findet Eragon in Helgrind auch Sloan, Katrinas Vater, was er Roran und Katrina jedoch verheimlicht. Dies stellt ihn jedoch vor das Problem, dass er Sloan von dort befreien muss, weil er sich nicht dazu in der Lage sieht, ihn zu töten. Deshalb bleibt er unter dem Vorwand, den verbliebenen Ra’zac töten zu wollen, allein in Helgrind zurück und schickt Katrina und Roran auf dem Rücken von Saphira auf die Rückreise zu den Varden. Anschließend sieht er sich gezwungen zu Fuß durch das Königreich nach Surda zu reisen. Währenddessen muss Nasuada die Herausforderung des Anführers eines Stammes, der die Varden unterstützte, Fadawar, annehmen, um ihre Führungsposition bei den Varden sicherzustellen. Das Ritual namens „Probe der langen Messer“ sieht vor, dass derjenige siegreich hervorgeht, der sich mehr Schnitte im Arm beibringen kann und dazu in der Lage ist, den Schmerz länger zu überstehen. Mit Hilfe von Elva gelingt es Nasuada, Fadawar zu übertreffen. Nach der Rückkehr von Saphira und Roran zu den Varden macht sich Arya auf ins Imperium, um Eragon dort aufzuspüren und für seine sichere Rückkehr Sorge zu tragen. Die beiden finden sich schließlich in einer Herberge in Eastcroft und setzen von dort die Reise gemeinsam fort, wobei sie die Zeit nutzen, mehr übereinander in Erfahrung zu bringen.

Zurück bei den Varden begleicht Eragon alte Schulden und löst einige Versprechen ein. Unter anderem versucht er seinen missglückten Zauberspruch bei seinem Segen für Elva zu reparieren, ohne vollständig erfolgreich zu sein. Als sich alle im Lager der Varden auf die Hochzeitsfeier von Roran und Katrina vorbereiten, erscheinen ungebetene Gäste. Schiffe voll von Galbatorix’ Soldaten und der rote Drache Dorn mit Murtagh, der den Auftrag hat, Eragon und Saphira gefangen zu nehmen und zu Galbatorix zu bringen. Vor dem Duell der Drachenreiter zeigt Eragon Murtagh und Dorn einen Weg auf, von Galbatorix’ Bann freizukommen. Sie müssten ihr Wesen und damit ihren wahren Namen ändern, um seiner Kontrolle zu entgehen. Im folgenden Zweikampf ist Saphira Dorn fliegerisch überlegen und Eragon kann mit Hilfe von Arya und zwölf Magiern der Elfen, welche die Königin der Elfen, Islanzadi, zu seinem Schutz gesandt hat, den magischen Angriffen von Murtagh widerstehen. Murtagh und Dorn gelingt jedoch die Flucht. Zu ihrem Schrecken entdecken die Varden jedoch, dass Galbatorix einige Soldaten mit einem Zauber von ihrem Schmerzempfinden befreit hat, was es schwieriger macht, diese zu bekämpfen, denn man muss ihnen den Kopf abschlagen, das Herz durchbohren oder andere tödliche Verletzungen zufügen.

Nach der Hochzeit erhält Eragon von Nasuada den Auftrag, in Begleitung eines Urgals zu den Zwergen nach Farthen Dûr zu reisen, um sicherzustellen, dass diese einen Nachfolger zum König wählen, der die Sache der Varden unterstützt. Saphira bleibt zurück, um die Abreise Eragons möglichst lange geheim zu halten. Die Armee der Varden bricht währenddessen nach Feinster auf, um die Stadt einzunehmen. Die Elfen haben mittlerweile ebenfalls Du Weldenvarden verlassen, um das Königreich anzugreifen und insbesondere Gil’ead einzunehmen. Roran wird von Nasuada auf diverse Missionen geschickt, um seine Führungsqualitäten zu testen. Roran widersetzt sich dabei dem Anführer des Trupps, Edric, weil er Edrics Taktik (zurecht) für reinen Selbstmord hält und rettet so die Krieger. Er selbst tötet in diesem Gefecht 194 Gegner, also ungefähr ein Drittel des gegnerischen Soldatentrupps. Nasuada lässt ihn für seinen Befehlsverweigerung gegenüber Edric auspeitschen, um die Disziplin der Varden zu erhalten. Am darauffolgenden Tag übergibt sie ihm aber ein eigenes Kommando über ein gemischtes Kontingent von Menschen und Urgals. Dort muss er nach einem Einsatz die Herausforderung eines Urgals annehmen, um seine Führungsposition zu behaupten. Es gelingt ihm, diesen in einem Ringkampf zu besiegen, zur Überraschung aller Beteiligten.

In Farthen Dûr verläuft das Clantreffen zur Königswahl quälend langsam. Erst nach einem missglückten Anschlag auf Eragons Leben kommt Dynamik in die Angelegenheit. Orik gelingt es, Vermûnd, den Grimstborith (Oberhaupt) des Clans Az Sweldn rak Anhûin als den Urheber zu überführen und dieser wird von den Clanoberhäupter verbannt. Bei der anschließenden Wahl kann Orik Kapital aus diesen Ereignissen schlagen und die Mehrheit der Stimmen der Clanführer auf sich vereinigen. Im Rahmen seiner Krönung kann Saphira, die mittlerweile herbeigeeilt ist, ein weiteres Versprechen von Eragon und ihr einlösen und Isidar Mithrim, den Sternsaphir der Zwerge, in neuem Glanze erstrahlen lassen. Anschließend machen sich Saphira und Eragon auf nach Ellesméra, wo Eragon von Oromis und Glaedr in Erfahrung bringen will, woraus Galbatorix seine Stärke schöpft, um ihn möglicherweise besiegen zu können. Obwohl die Belagerung von Feinster unmittelbar bevorsteht, gewährt Nasuada es ihm seinem Wunsch nachzugehen. Es bleibt ihnen jedoch wenig Zeit, denn die Varden sind ohne sie verwundbar. In Ellesméra erfährt Eragon, dass Brom und nicht Morzan sein Vater war und seine Mutter, die einst die „Schwarze Hand“ von Morzan war, vor ihrem Tod die Varden unterstützt hatte. Glaedr klärt ihn darüber auf, dass Galbatorix seine Kraft aus Eldunarís, den so genannten Herzen der Herzen, Seelenhorten von verstorbenen Drachen, die in einer Art Edelsteinen weiterleben, zieht. Galbatorix hat sämtliche dieser Herzen erbeutet und sich die Drachen in ihnen unterworfen. Er lernt das Befördern von Gegenständen mit Magie. Ferner schmiedet Eragon dort mit Hilfe von Rhunön sein neues Schwert Brisingr („Feuer“ in der alten Sprache), welches unerwartet die Eigenschaft entwickelt, entlang seiner Klinge in Flammen auszubrechen, wenn Eragon es beim Namen nennt. Daraufhin verlässt er zusammen mit Oromis und Glaedr Du Weldenvarden in Richtung Feinster, während die anderen beiden nach Gil’ead reisen, um dort die Elfen offen im Kampf gegen Galbatorix zu unterstützen. Bevor ihre Wege sich trennen, vertrauen sie Eragon und Saphira das Eldunarí von Glaedr an.

Als die beiden in Feinster ankommen, haben Arya und die Elfenmagier bereits den Angriff auf die Stadt gestartet, um die Tore für ihre Mitstreiter zu öffnen, sind jedoch in Bedrängnis. Eragon und Saphira kommen zur rechten Zeit. Mit Hilfe von Eragon und Saphira können die Varden die Stadt schnell einnehmen und die Erstürmung des Bergfrieds in Angriff nehmen, wo drei Magier des Imperiums gerade dabei sind, einen Schatten zu beschwören, als Eragon, Arya und Saphira auf sie treffen. Parallel dazu tobt die Schlacht um Gil’ead, wo sich Oromis und Glaedr ein Duell mit Dorn und Murtagh liefern, der im Kampf jedoch von Galbatorix gesteuert wird. Dieser offenbart, dass er unmittelbar davor steht, unbesiegbar zu werden und sich als einen Gott betrachtet. Auch Oromis hatte zuvor angedeutet, dass Galbatorix seit Jahren mit irgendetwas beschäftigt ist. Dies könnte im Zusammenhang mit einer Information stehen, die der letzte Ra’zac Eragon vor seinem Ableben gab, wonach Galbatorix den wahren Namen (von wem oder was auch immer) beinahe herausgefunden habe. Arya gelingt es mit Eragons Hilfe, den eben herbei beschworenen Schatten zu vernichten, mittels des Eldunarí erleben sie jedoch mit, wie Galbatorix erst Oromis und dann Glaedr auslöscht. Trotzdem verläuft der Tag siegreich, weil die Städte Feinster und Gil’ead eingenommen werden können und Glaedr Dorn ein Stück seines Schwanzes abbeißt. Die Varden bereiten sich nun darauf vor, über Belatona und Dras Leona nach Urû’baen zu marschieren, um Galbatorix zur letzten Schlacht zu stellen. Eragon schwört sich, alles in seiner Macht stehende zu tun, um Glaedr und Oromis zu rächen und Alagaësia von Galbatorix’ grausamer Herrschaft zu befreien.

Quelle: wikipedia...
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