Avatar - Aufbruch nach Pandora

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Avatar - Aufbruch nach Pandora

Beitrag  Kahlan am Do März 18, 2010 4:19 am

Handlung


Im Jahr 2154 sind die Rohstoffvorkommen der Erde erschöpft. Die Menschen haben begonnen, in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen. Federführend ist der Konzern Resources Development Administration (kurz RDA), ein Raumfahrt-Konsortium, das auf Pandora, einem erdähnlichen Mond eines fiktiven Planeten namens Polyphemus im Sternsystem Alpha Centauri, eine Mine betreibt. Der Abbau des begehrten Rohstoffs Unobtanium erweist sich trotz angeschlossener Militärbasis als schwierig, denn Pandora ist von einer für Menschen giftigen Atmosphäre umgeben und zudem Lebensraum einer intelligenten humanoiden Spezies namens Na’vi.
Avatar-Programm

Zur Kontaktaufnahme mit dieser großgewachsenen und im Einklang mit der Natur lebenden Spezies wurde vom RDA-Konzern das Avatar-Programm ins Leben gerufen. Dieses beinhaltet die künstliche Erschaffung von Wesen aus menschlicher und Na’vi-DNA, die in ihrem Aussehen den Ureinwohnern gegenüber nahezu identisch sind (im Gegensatz zu den Na’vi besitzen diese Chimären an jeder Hand fünf statt nur vier Finger und fünf statt vier Zehen) und mittels Gedankenverbindung durch jeweils einen bestimmten Menschen gesteuert werden. Mit Integration dieser Avatare in die Gemeinschaft der Na’vi soll der Einfluss der Menschen auf die Eingeborenen erhöht werden, um diese für ihre Zwecke zu gewinnen. Leitende Wissenschaftlerin dieses Programms ist Dr. Grace Augustine, deren Absichten im Gegensatz zum RDA-Konzern nicht auf Profit-Interessen beruhen. Vom harmonischen Gleichgewicht der Lebenswelt und ihrer Bewohner auf Pandora fasziniert (beispielsweise von der neuronalen Vernetzung aller Bäume), ist sie mit ihrem gesamten Mitarbeiterstab den Na’vi freundlich gesinnt. Seit jedoch ein erster „Missionierungsversuch“ (Bau von Schulen, Bereitstellung medizinischer Ausrüstungen etc.) offenbar fehlschlug, scheint der Konzern seine Interessen auf militärische Weise durchsetzen zu wollen, was wiederum zu Spannungen zwischen Dr. Augustine und der Minenleitung in Gestalt von Parker Selfridge führt.
Jake Sully

Der frühere US-Marine Jake Sully, der seit einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird kurzfristig nach Pandora geschickt, um am Avatar-Programm teilzunehmen. Als „Notersatz“ für seinen kurz zuvor verstorbenen Zwillingsbruder – trotz fehlender Erfahrung auf diesem Gebiet und in Ermangelung jeglichen wissenschaftlichen Verständnisses besitzt genetisch bedingt nur Sully die Voraussetzungen, den Körper dieses einen „künstlichen“ Na’vi zu steuern – sieht sich der ehemalige Soldat dem offenen Argwohn von Dr. Augustine ausgesetzt. Für den querschnittsgelähmten Sully selbst steht dagegen im Vordergrund nach Beendigung der Mission über genug Geld für eine Wirbelsäulenoperation zu verfügen, die ihn von seiner Lähmung heilen würde. Dies lässt ihn schließlich auch einwilligen, dem Militär seine Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen. Als Belohnung dafür wird ihm vom Leiter des militärischen Sicherheitsdienstes Colonel Miles Quaritch die vollständige Wiederherstellung seiner physischen Gesundheit mit Hilfe der Operation versprochen.
Bei den Na’vi

Auf der ersten Expedition in seinem Avatar wird Jake Sully von der Gruppe getrennt und im dichten Dschungel von Raubtieren angegriffen. Neytiri, die Tochter des Na’vi-Häuptlings Eytukan, rettet Jake trotz ihres Misstrauens das Leben. Nach einem Zeichen durch die Saat des heiligen Baumes (Waldgeister oder Atokirina) tötet sie ihn nicht, sondern führt ihn zu ihrem Stamm, den Omaticaya, die in einem über 200 Meter hohen Baum leben. Aufgrund der Kontakte zu den Menschen aus vergangenen Tagen beherrschen Neytiri und andere Mitglieder des Clans die menschliche Sprache. Die spirituelle Führerin des Clans, Mo’at, gleichzeitig Mutter von Neytiri, weist ihre Tochter an, Jake mit der Lebensweise, Kultur und der Na’vi-Sprache vertraut zu machen, auch um über ihn die Menschen besser kennenzulernen. Mit dem Zugang zu den Na’vi steuert Jake nun seinen Avatar nahezu rund um die Uhr aus dem Labor und gewinnt so mit der Zeit die Anerkennung seiner wissenschaftlichen Kollegen. Daneben liefert er den Söldnern des Konzerns wichtige Informationen. Dr. Augustine, die sämtlichen militärischen Absichten skeptisch gegenübersteht, versucht dies zu unterbinden, indem sie das Team per Hubschrauber in ein mobiles Labor fernab vom Stützpunkt in die so genannten Halleluja-Berge verlegt. Dort auftretende Störeinflüsse, die sogenannten Fluxwirbel, beeinträchtigen die technischen Geräte so stark, dass die Navigationsgeräte des Hubschraubers in dieser Region unbrauchbar sind. Das hat den Vorteil, dass auch die militärischen Einheiten schwieriger zu ihnen durchdringen können.

Durch seine Präsenz gewinnt Jake das Vertrauen der Na’vi. So ermöglicht er den Wissenschaftlern erneute Kontakte mit dem Naturvolk. Die Minenleitung versucht ebenfalls, den wachsenden Einfluss von Jake für ihre Zwecke zu nutzen. Dabei soll dieser die Omaticaya überzeugen, ihren Lebensbaum zu verlassen, da unter dem Baum eine große Menge Unobtanium geortet worden ist. Im Angesicht seines militärischen Auftrags sieht sich Jake selbst, nicht zuletzt auch infolge seiner wachsenden Identifikation mit den Na’vi sowie der aufkeimenden Liebe zu Neytiri, in einem Zwiespalt.

Jake Sully schafft es, sich – trotz der Skepsis der Na’vi – in das Volk zu integrieren. Nachdem er nun von den Omaticaya aufgenommen wurde, zeigt er seine Liebe zu Neytiri auf einer gemeinsamen Wanderung – Neytiri erwidert ebenso ihre Zuneigung zu Jake und verbindet sich auf ewig mit ihm. (Die Liebesszene wurde herausgeschnitten, um einer möglichen Zensur zu entgehen. Sie steht aber im Drehbuch von James Cameron[3] und soll auf der kommenden - unzensierten - DVD enthalten sein.[4])
Der Angriff

Nach ein paar Tagen wird Jake – mittlerweile anerkanntes Mitglied des Omaticaya-Stammes – Augenzeuge, wie Bulldozer einen der heiligen Orte der Na’vi (Baum der Stimmen) zerstören. Er will sie aufhalten und beschädigt dabei die Orientierungskameras von einer der Maschinen. Als er in der Zentrale erkannt wird, scheint die Situation zu eskalieren. Das Militär übernimmt das Labor, unterbricht alle Schnittstellen zu den Avataren und transportiert den in Ungnade gefallenen Sully und die Wissenschaftler wieder zum Stützpunkt zurück. Nicht zuletzt auch wegen des Eingeständnisses Sullys, dass die Omaticaya ihren Lebensbaum niemals freiwillig aufgeben würden, drängt nun Colonel Quaritch die Minenleitung um Selfridge auf ein militärisches Eingreifen. Dieser gewährt zuvor Sully und Dr. Augustine noch ein letztes Mal die Verbindung zu ihren Avataren, um eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Na’vi und Menschen doch noch abzuwenden. Als Jake die Omaticaya dabei über die anfänglichen Absichten informiert und seine anschließende Läuterung beteuert, werden beide als Verräter gefangen genommen. Hilflos müssen sie mit ansehen, wie sich vor dem Lebensbaum eine militärische Luftflotte unter dem Oberbefehl von Quaritch formiert. Der ungleiche Kampf zwischen den mit Pfeil und Bogen bewaffneten Na’vi und den Menschen endet schließlich mit der Zerstörung des Heimatbaums und dem Tod des Häuptlings Eytukan.

Während die Omaticaya nach dem Verlust ihrer Heimat zu ihrem heiligsten Ort, dem Baum der Seelen, flüchten, werden Sully und Dr. Augustine erneut von ihren Avataren getrennt und mit weiteren Mitarbeitern inhaftiert. Jedoch gelingt ihnen die Rückkehr zu ihrem mobilen Labor in die Berge Pandoras, nachdem sie von der abtrünnigen Kampfpilotin Trudy befreit worden sind. Um vor den Ortungsgeräten des Militärs sicher zu sein, wird das Labor ebenfalls in die Nähe des Baums der Seelen transportiert, wo die Fluxwirbel am intensivsten vorhanden sind. Nun kann Jake seinen Avatar unbehelligt steuern. Er zähmt den Toruk (Der letzte Schatten), das gefährlichste Flugwesen Pandoras und gewinnt so das Vertrauen der Na’vi zurück. Mit der Fortführung der Traditionslinie um den mythischen Anführer Toruk-Makto (Reiter des letzten Schattens) gelingt es ihm, die verschiedenen Stämme der Na’vi zum Kampf gegen die „Aliens“ zu vereinen. Dr. Augustine erliegt unterdessen einer schweren Schussverletzung, die sie während des Ausbruchs erlitten hat.

Dem Militär bleiben die Vorbereitungen der Na’vi nicht verborgen und es rüstet seinerseits zu einem präventiven Gegenschlag. Ziel dieser Aktion ist der Baum der Seelen, mit dessen Zerstörung die militärische Führung den Widerstandswillen der Eingeborenen endgültig brechen will. Jake, der von diesem Vorhaben heimlich durch einen auf der Militärbasis zurückgelassenen Wissenschaftler informiert worden ist, bittet die von den Na’vi verehrte Gottheit Eywa – die Personifizierung von Pandoras neuronal vernetzter Lebenswelt – um Hilfe im bevorstehenden Entscheidungskampf. Doch er wird von Neytiri aufgeklärt, dass Eywa allem neutral gegenübersteht und das Leben im Gleichgewicht hält. Obwohl die Na’vi und Avatare, aufgrund ihrer Kenntnis der Naturbedingungen und der durch die Fluxwirbel verursachten Probleme der menschlichen Technologie, das Militär mit einem Angriff überraschen können, gewinnen die Truppen der RDA nach zahlreichen Verlusten auf beiden Seiten die Oberhand.
Die Rettung

Als die Na’vi offensichtlich besiegt sind, greifen sowohl auf dem Boden als auch in der Luft eine große Zahl mächtiger Dschungeltiere in das Kampfgeschehen ein und entscheiden die Schlacht zu Gunsten der Einheimischen. Eywa hat also die Bitten erhört, die Jake zuvor am Baum der Seelen ausgesprochen hatte. Allerdings schafft es Quaritch, in einem Kampfroboter aus dem explodierenden Dragon Assault Ship zu springen.

Im Verlauf des dramatischen Endkampfes entdeckt der Colonel die Baracke des Forschungsteams, in dem Jake Sully mit seinem Avatar verbunden ist, und greift nun die Baracke an. Durch ein zerschlagenes Fenster strömt die giftige Luft ins Innere, und Sully verliert immer wieder die Verbindung zu seinem Avatar. Durch den Einfluss der giftigen Atmosphäre geschwächt, kann er als Avatar nicht mehr kämpfen und ist damit dem Colonel hilflos ausgeliefert. In dem Moment, als Quaritch Sullys Avatar töten will, erscheint Neytiri und erschießt den Colonel mit zwei Pfeilen. Dem Menschen Jake Sully begegnet sie das erste Mal, als ihr klar wird, dass der bewusstlose Avatar die geistige Verbindung verloren hat. Sie rettet dem halb erstickten Sully das Leben, indem sie ihm die Sauerstoffmaske aufs Gesicht drückt.

Nachdem nun die RDA-Streitmacht besiegt ist, werden die Menschen gezwungen, Pandora zu verlassen. Bleiben dürfen nur diejenigen, die schon zuvor den Na’vi gegenüber freundlich gesinnt waren. Jakes Bewusstsein wird schließlich bei einer Zeremonie der Omaticaya am Baum der Seelen dauerhaft in den Körper seines Avatars transferiert.

Besetzung


* Sam Worthington: Jake Sully
* Zoë Saldaña: Neytiri te Tskaha Mo'at'ite
* Sigourney Weaver: Dr. Grace Augustine
* Stephen Lang: Col. Miles Quaritch
* Michelle Rodríguez: Trudy Chacon
* Giovanni Ribisi: Parker Selfridge
* Joel David Moore: Norm Spellman
* CCH Pounder: Mo’at
* Wes Studi: Eytukan
* Laz Alonso: Tsu’Tey
* Dileep Rao: Dr. Max Patel
* Matt Gerald: Lyle Wainfleet
* Sean Anthony Moran: Private Sean Fike
* Peter Mensah: Akwey

Quelle: Wikipedia



Zuletzt von Silwyna am Do März 18, 2010 5:25 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora

Beitrag  Kahlan am Do März 18, 2010 4:22 am

So, ich hab ihn mir nun auch angesehen und möchte euch meine Filmkritik nicht vorenthalten.

Also, der Film hat super Ansätze, es macht Spaß ihn zu sehen. James Camaron hat mit seinem Team exzellente Bilder eingefangen, eine tolle Stimmung kreiert und mit James Horner als Komponisten die perfekte Entscheidung, bezüglich der Musik, getroffen. Seine Botschaft ist eindeutig und wird dem Zuschauer schon beinahe mit der BRechstange ins Gesicht geschlagen, geht jedoch im Laufe der Zeit bei den ganzen SpezialEffects und der Liebesgeschichte unter.
Die Farben sind einmalig, die Details wirklich atemberaubend schön und es wurde bis ins Kleinste durchdacht. Die Schauspieler sind toll und wirklich überzeugend, bei dem was sie da machen.
Am Ende ist die epische Schlacht das große Highlight, wirklich wieder einmal absolut geniale Bilder die eine unglaubliche Stimmung rüberbringen.
Außerdem ist es nicht das typische KlischeeHappend, was mich sehr zufrieden gestellt hat.

Allerdings, kann alles gute an Bildern, SEs usw... nicht über die langwielige Geschichte hinwegtrösten. Camaron hat sich meiner Meinung nach an einer neuen Pocahontasgeschichte versucht, was ihm zwar gelungen ist, was er aber nicht sonderlich geschickt umgesetzt hat. Schade.

Somit, für meinen Teil: 4 von 5 Punkten
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